Der Weihnachtsmann kommt zum wohl kleinsten Markt der Region.

Der Nikolaus hatte beim Weihnachtsmarkt rund um St. Judas Thaddäus in Obschwarzbach Süßes für die Kinder dabei.
Der Nikolaus hatte beim Weihnachtsmarkt rund um St. Judas Thaddäus in Obschwarzbach Süßes für die Kinder dabei.

Der Nikolaus hatte beim Weihnachtsmarkt rund um St. Judas Thaddäus in Obschwarzbach Süßes für die Kinder dabei.

Dietrich Janicki

Der Nikolaus hatte beim Weihnachtsmarkt rund um St. Judas Thaddäus in Obschwarzbach Süßes für die Kinder dabei.

Mettmann. Es duftet nach Reibekuchen und Glühwein, festlich leuchtet der Baum, aus dem Lautsprecher ertönen Weihnachtslieder von Helene Fischer. Der Weihnachtsmarkt der Gemeinde St. Judas Thaddäus in Obschwarzbach ist wahrscheinlich der kleinste in der Region, aber inzwischen beliebt wie ein großer. Im vierten Jahr hintereinander fand er statt, wie immer vor dem vierten Advent, diesmal mit Beteiligung aller vier Vereine. „Sonst hat die Kirchengemeinde es immer alleine organisiert, dieses Jahr haben wir die Vereine mit ins Boot geholt, weil wir so nochmal den Zusammenhalt fördern möchten“, sagt Christoph Siegert, Vorsitzender des Ortsausschusses der Gemeinde St. Judas Thaddäus.

Insgesamt gab es auf dem Markt nur drei Buden

So präsentierte sich der Weihnachtsmarkt mit nur drei Buden klein aber fein. Bei der Freiwilligen Feuerwehr Mettmann gab es Bratwurst, Currywurst, Pommes und frisch gegrillte Champignons, beim Bürgerverein Ob- und Niederschwarzbach wirklich vorzügliche Reibekuchen, und die Kirchengemeinde war für Glühwein, Kinderpunsch und Kakao zuständig.

Bereits am Freitag gegen Mittag hatten die Kinder des städtischen Kindergartens die von Familie Siegmund gespendete Tanne geschmückt, bevor sie den Weihnachtsmarkt um 17 Uhr mit einem Weihnachtsständchen eröffneten. „Die Kinder sind sehr wichtig, sie waren ganz stolz“, sagt Linda Siegert. Deshalb drehte auch an beiden Nachmittagen der Weihnachtsmann persönlich seine Runden und verteilte Süßigkeiten an die Kinder.

„Wir sind sehr zufrieden“ sagt Organisationschef Siegert. „Es spricht sich rum, das ist das Schöne, und es wird von Jahr zu Jahr mehr“. Für den Freitag schätzt er auf rund 300 Besucher, darunter viele Kinder. Und am Samstag wurde es richtig voll, als gegen 19 Uhr die Besucher des Gottesdienstes aus der Kirche strömten.

Angelina Kluth war an beiden Tagen da, schon im zweiten Jahr, und diesmal mit Baby im Kinderwagen. „Da geht kein Glühwein, ich trinke vier Kakao“, schmunzelt sie. Ihr gefällt die schöne Stimmung, die schöne Musik und dass alles schön geschmückt ist. „Man trifft viele Leute aus Obschwarzbach und Mettmann“, beschreibt sie den Reiz des Mini-Marktes. „Ja, es hat Dorffest-Charakter“, bestätigt Christoph Siegert. „Man kennt viele, und die anderen kann man hier kennenlernen.“

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