Jana und Premysl Kostelecky stellen ihre Werke jetzt im „carpe diem“ aus.

Mettmann. Gemalt haben Jana und Premysl Kostelecky schon immer gerne. „Als ich Schüler war, porträtierte ich Klassenkameraden“, erinnert sich der inzwischen 79-Jährige. Aber ebenso wie bei seiner Frau (66) war „nie Zeit für das Hobby. Erst kam das Studium, dann Familie und Beruf.“ Vor 20 Jahren aber entdeckten beide die „Freude am Malen“ wieder. „Wir haben so ungefähr alle VHS-Kurse belegt und mitgemacht, die sich im Bergischen buchen lassen“, erinnert sich Jana Kostelecky. Und seitdem ist das Ehepaar bevorzugt mit Pinsel und Farbe an der Staffelei aktiv. „Es ist eine Herzensangelegenheit.“

Wie das aussieht, ist unter dem Titel „Freude am Malen“ bis Mitte Juni im carpe diem zu sehen. Die ersten Flaneure hatten sich bereits die Bilder angeschaut. „Das Bild ,Licht und Schatten’ mag ich besonders gern. Es ist so harmonisch“, lobte Barbara Haupt.

Elvira Klögner schwärmte von einem floralen Motiv: „Die lachsfarbenen Rosen haben es mir angetan.“ „Es gibt eigentlich kein Motiv, an das wir uns nicht herantrauen“, erklärte Jana Kostelecky. „Mama passt auf“ zeigt Mutter und Kind entlang eines Wanderwegs, vom „Stillleben mit vier Vasen“, über eine Eberesche, eine Terrasse mit knallgelben Sonnenschirm bis hin zu einem fast kitschig-romantischen Sonnenuntergang wird Abwechslungsreiches geboten.

Interessante Perspektiven der Großstadt Wuppertal

Interessant sind die Perspektiven, die Premysl Kostelecky seiner (Wahl-)Heimatstadt Wuppertal abgewinnen kann. Ob mit Kohle gezeichnet, in Öl oder Acryl gemalt, alle Bilder können gekauft werden. Nur eines nicht. Es trägt den Titel „Vati“, und stellt Herrn Kostelecky sen. dar. Es soll immer im Familienbesitz bleiben. von

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