Die Oberstadt-Initiative gestaltet mit verschiedenen Aktionen das Leben im Viertel. Mit Erfolg: Dafür gab es jetzt einen Preis.

Mettmann. Die Oberstadt-Initiative ist ein Zusammenschluss von Geschäftsleuten, Anwohnern und Eigentümern. „Für uns sind die aktiven Oberstadtfans ganz wichtig“, ergänzt Klaus Bartel. Er ist neben Christian Schwarz und Pascal Görtz einer der Motoren dieser seit zwei Jahren bestehenden Initiative.

Öffentlichkeitswirksame Aktionen stehen im Fokus

Christian Schwarz betont, dass die Oberstadt-Initiative projektbezogen arbeite. Da wechselt je nach Projekt die Federführung. „Dieses Modell hat sich gut bewährt.“ Die Initiative freut sich, dass sie beim Jubiläums-Wettbewerb des Hamburger Netzwerkes Nachbarschaft „Die schönsten Nachbarschafts-Aktionen 2014“ einen der Preise gewonnen hat. Die Jury prämierte die Oberstädter Nachbarschaftsaktionen mit einer Button-Maschine und einem Kinderfahrrad.

Als vor etwa zwei Jahren das Handlungskonzept Innenstadt aufgelegt wurde, formierte sich die Oberstadt-Iniative, sagt Christian Schwarz. Ziel sei es gewesen, Anliegen der Geschäftsleute und Anwohner der Oberstadt in dieses wichtige Handlungskonzept einfließen zu lassen. „Wir sind keine Nachfolge-Initiative des früher bestehenden Oberstadt-Bürgervereins oder der Interessengemeinschaft Oberstadt“, betont Klaus Bartel. Er bringt das Ziel der heutigen Oberstadt-Initiative auf den Punkt. „Wir wollen die Oberstadt interessanter machen.“ Umgesetzt werden soll das Ziel durch öffentlichkeitswirksame Aktionen, aber auch durch Kontakte und Kooperation mit Politik und Verwaltung.

„Ganz wichtig ist uns auch die Zusammenarbeit mit den Aulen Mettmannern“, erklärt Bartel. Die Oberstädter haben in den vergangenen zwei Jahren einige Aktionen auf den Weg gebracht, die von der Bevölkerung sehr positiv aufgenommen wurden. Dazu gehören die durch gemalte Objekte vorgenommene Neugestaltung des Ömgangs, der Kunstraum Oberstadt oder das Adventürchen. Nicht zu vergessen die bei der Eröffnung des neuen Königshof-Centers gespannte Wäscheleine von der Oberstadt bis hin zur „Neuen Mitte“ der Innenstadt. „Es macht einfach Spaß zu sehen, wie unsere Mitglieder mit großem Engagement diese Aktionen gestalten“, sagt Klaus Bartel.

Für die Zukunft steht das nächste Projekt schon fest

Für Christian Schwarz ist es ganz wichtig, dass alle Zugänge zur Oberstadt so gestaltet werden, dass die Mettmanner und auch fremde Besucher die Oberstadt gut erreichen und gern dort hinkommen. Für die Zukunft rücke zudem die Beleuchtung der Oberstadt in den Fokus.

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