In diesen senden die Gemeinden ihre Sternsinger aus, um Segen zu bringen und um Geld für Kenia zu sammeln.

Die Hochdahler Sternsinger bringen den Segen in Feuerwache und Rathaus. Auch in anderen Städten sind Kinder unterwegs, um zu sammeln.
Die Hochdahler Sternsinger bringen den Segen in Feuerwache und Rathaus. Auch in anderen Städten sind Kinder unterwegs, um zu sammeln.

Die Hochdahler Sternsinger bringen den Segen in Feuerwache und Rathaus. Auch in anderen Städten sind Kinder unterwegs, um zu sammeln.

Janicki

Die Hochdahler Sternsinger bringen den Segen in Feuerwache und Rathaus. Auch in anderen Städten sind Kinder unterwegs, um zu sammeln.

Mettmann/Erkrath. „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit.“ Unter dieser Überschrift werden wieder mehr als eine halbe Million Sternsinger in Deutschland zum Fest der Heiligen Drei Könige ausgesandt, um den Segen Gottes zu den Menschen zu bringen und für Kinder in Not zu sammeln. Die Veränderungen des Weltklimas haben gerade für Menschen, die am wenigsten dazu beitragen, schwerwiegende Folgen.

Die Hochdahler Sternsinger der St. Franziskusgemeinde machen sich ebenso wie viele andere Jungen und Mädchen in Deutschland auf den Weg und gehen von Tür zu Tür. Dies tun sie bei Wind und Wetter in ihrer Freizeit. Gestern wurden die Hochdahler Sternsinger nach der heiligen Messe in der St. Franziskusgemeinde mit Pfarrer Christoph Biskupek und Gemeindereferentin Heidi Bauer von Bürgermeister Christoph Schultz empfangen. Der Segensspruch wurde in die Räume des Verwaltungsgebäudes an der Schimmelbuschstraße gebracht. Auch die Mitarbeiter der Verwaltung und der Feuerwehr begrüßten die Sternsinger.

Die Region Turkana im Nordwesten Kenias – eine der ärmsten Regionen des Landes – steht im Fokus der Aktion, erklärt Pastoralreferent Joachim Lenninghausen, der in der Mettmanner Pfarrei St. Lambertus das Sternsingen koordiniert. Am Beispiel der Region Turkana sollen die Sternsinger erfahren, welche schwerwiegenden Folgen die Veränderungen des Weltklimas für die dort lebenden Menschen haben. Ausbleibender Regen entziehe den Bewohnern ihre Lebensgrundlagen.

„Wir haben uns mit den Sternsingern extra im Kino einen Film über diese Thematik angesehen“, berichtet Joachim Lenninghausen. Er verweist darauf, dass auch für beim Kindermissionswerk angemeldete Projekte der Pfarrei St. Lambertus gesammelt werde.

„Im vergangenen Jahr kamen in allen Gemeinden insgesamt 20 000 Euro zusammen.“

Joachim Lenninghausen, Pastoralreferent in St. Lambertus

„Im vergangenen Jahr kamen durch das Sternsingen in allen drei Gemeinden insgesamt knapp 20 000 Euro zusammen. Ich hoffe, dass wir auch in diesem Jahr ein ähnliches Ergebnis erzielen.“ Die Erfahrung der vergangenen Jahre habe gezeigt, dass die Spendenbereitschaft in Mettmann recht groß sei, betont der Pastoralreferent.

Während in den Ortskirchen St. Lambertus und St. Thomas Morus am morgigen Sonntag die Aussendung der Sternsinger in der jeweiligen Heiligen Messe um 9.45 Uhr erfolgt, wird dies in der Kirche Heilige Familie in Metzkausen in der Messe um 11.15 Uhr stattfinden. Danach werden sich die rund 150 Sternsinger in jeweiligen Fünfer-Gruppen einschließlich Betreuer auf den Weg von Haus zu Haus machen und bei denjenigen Familien, die den Besuch der Sternsinger wünschten, das Friedenslicht in die jeweiligen Haushalte tragen und den Segensgruß C+M+B an die Haustüren schreiben. Dies bedeutet „Christus mansionem benedicat“ – Christus segne dieses Haus. Am Sonntag, 15. Januar, ab 9.45 Uhr kehren die Sternsinger in der Heiligen Messe nach St. Thomas Morus zurück. „Die Sternsinger werden auch vom Bürgermeister empfangen. Nach dem Rathausempfang gibt es noch einen Imbiss bei der Feuerwehr“, sagt Lenninghausen.

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