Straßensperrungen und Halteverbote rund um das „Race am Rhein“ stellen die Bürger vor große Herausforderungen.

Entlang der Radrennstrecke häufen sich nun die Schilder. Das Wochenende bringt ordentlich Einschränkungen mit sich.
Entlang der Radrennstrecke häufen sich nun die Schilder. Das Wochenende bringt ordentlich Einschränkungen mit sich.

Entlang der Radrennstrecke häufen sich nun die Schilder. Das Wochenende bringt ordentlich Einschränkungen mit sich.

Dietrich Janicki

Entlang der Radrennstrecke häufen sich nun die Schilder. Das Wochenende bringt ordentlich Einschränkungen mit sich.

Erkrath/Mettmann. Noch zwei Tage bis zum Race am Rhein, das am Sonntag eine Art Generalprobe für die Etappe der Tour de France im kommenden Jahr bieten soll. Einen eher üblen Nachgeschmack hinterlassen aber die Straßensperrungen für das Radrennen. Auf Erkrather Stadtgebiet passieren die Rennfahrer die Neander-, Beethoven- und die Mettmanner Straße in Richtung Neandertal. Die Straßen sind für den Verkehr am Sonntag von 6 bis etwa 16.30 Uhr komplett gesperrt.

Die Anwohner wurden nicht direkt und persönlich informiert

Dazu kommt: Entlang der gesamten Strecke besteht in Alt-Erkrath ab Samstag, 17 Uhr, ein absolutes Halteverbot. Seit in Erkrath die ersten Schilder aufgestellt worden sind, kochen dort auch die Diskussionen hoch. Pflegedienste ärgern sich, am Sonntag ihre Patienten nur schwer oder über Umwege erreichen zu können. Wer am Sonntag Verwandte besuchen oder einen Ausflug machen möchte, befürchtet, nicht mehr so leicht aus Erkrath heraus zu kommen. Im benachbarten Düsseldorf-Gerresheim sind die Anwohner ebenfalls auf dem Baum. Nur häppchenweise sickerten Informationen über die Sperrungen durch. Erst gestern wurden die Anwohner per Postwurfsendung vom Veranstalter über die Sperrungen informiert. Doch die Anwohner direkt und persönlich zu informieren – das hat man in Erkrath offenbar nicht für nötig gehalten. „Von Seiten der Verwaltung haben wir den Veranstalter schon vor Monaten gebeten, alle Haushalte anzuschreiben. Dass das bislang nicht erfolgt ist, ist bedauerlich, aber nicht im Verantwortungsbereich der Stadt“, sagt Erkraths Bürgermeister Christoph Schultz (CDU).

Die Stadtverwaltung weist Anwohner daraufhin, ihre Fahrzeuge möglichst südlich des Streckenverlaufs, etwa auf dem Gerberplatz, abzustellen, falls sie den gesperrten Bereich am Sonntag verlassen wollen. Wer am Sonntag aus der Stadt herauskommen möchte, dem empfiehlt die Stadt folgende Umleitungen.

Richtung Wuppertal: Folgen Sie dem Heiderweg bis auf die Gans. Von dort gelangen Sie auf den Dorper Weg, welcher Sie weiter auf den Südring Richtung Wuppertal führt.

Richtung A3: Der Hubbelrather Weg bringt Sie bis zur Erkrather Landstraße von welcher Sie auf die Bergische Landstraße kommen. Von hier aus erreichen Sie die A3. Achtung: Die Auffahrt in Richtung Oberhausen ist gesperrt, deshalb muss man einen langen Umweg zurück über das Hildener Kreuz einplanen.

Für Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten ist die Zufahrt während der gesamten Zeit gewährleistet. Die Sperrungen werden nach dem Rennen am Sonntag gegen 16.30 Uhr sukzessive wieder aufgehoben.

Die Busse der Rheinbahn können im Erkrather Stadtgebiet ebenfalls nicht wie gewohnt fahren. Genaue Informationen darüber, welche Linien und Haltestellen betroffen sind, veröffentlicht die Rheinbahn auf ihrer Website.

www.rheinbahn.de

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer