Ab Dienstag können die Mettmanner erstmals über den chinesischen Granit laufen.

Der Blick vom Lavalplatz die neue Treppe hinunter. Auf dem Platz unten sollen noch in diesem Jahr sechs Platanen gepflanzt werden, die mit ihren flachen Kronen im Sommer als Sonnenschirm dienen.  Fotos (2): Stefan Fries
Der Blick vom Lavalplatz die neue Treppe hinunter. Auf dem Platz unten sollen noch in diesem Jahr sechs Platanen gepflanzt werden, die mit ihren flachen Kronen im Sommer als Sonnenschirm dienen. Fotos (2): Stefan Fries

Der Blick vom Lavalplatz die neue Treppe hinunter. Auf dem Platz unten sollen noch in diesem Jahr sechs Platanen gepflanzt werden, die mit ihren flachen Kronen im Sommer als Sonnenschirm dienen. Fotos (2): Stefan Fries

Kurt Werner Geschorec (l.) und Stephan Kopp von der Stadt inspizieren die Baustelle auf der Straße Am Königshof. Im Hintergrund die Treppe zum Lavalplatz.

Fries, Stefan (fr), Bild 1 von 2

Der Blick vom Lavalplatz die neue Treppe hinunter. Auf dem Platz unten sollen noch in diesem Jahr sechs Platanen gepflanzt werden, die mit ihren flachen Kronen im Sommer als Sonnenschirm dienen. Fotos (2): Stefan Fries

Mettmann. Kaum zu glauben, aber wahr: Am Montagabend soll die Treppe von der Straße Am Königshof hoch zum Lavalplatz fertig werden.

Ab Dienstag soll sie dann freigegeben werden. Bis dahin haben Bauleiter Sven Fante und sein Team von der Firma Projekte, Umwelt und Tiefbau aus Hünxe noch einiges zu tun. Acht Stufen müssen noch gesetzt und die Rampe, die quer zum Hang verläuft, in Teilen gepflastert werden.

Eine Gasleitung, die nicht tief genug in der Erde lag, eine lange Frostperiode und dann auch noch eine Lieferung von Treppenstufen, die den geforderten Qualitätsansprüchen nicht genügten, hatten den Bau der Treppe immer wieder gestoppt.

Und dann begann das lange Warten auf die neu bestellten Stufen aus China, die per Schiff nach Rotterdam kamen. Voller Häme wurde behauptet, dass die Stadt nicht in der Lage sei, eine Treppe zu bauen. Kurt Werner Geschorec und sein Kollege Stephan Kopp aus der Bauverwaltung brauchten ein dickes Fell, um die Kritik, die auf sie einprasselte, auszuhalten.

„Das Geländer ist noch nicht geliefert.“

Stephan Kopp, Bauverwaltung

Dafür haben sie jetzt nur noch ein müdes Lächeln übrig. Wie im August zugesagt, wird die Treppe zum Monatsende fertig. Fast fertig. „Das Geländer ist noch nicht geliefert, so lange werden wir ein provisorisches aufbauen“, sagt Kopp.

Und ein kleines Stück der Rampe vor dem Haus der Christlichen Versammlung wird erst fertiggebaut, wenn die letzten Bauarbeiten auf der Straße Am Königshof runter zur Breite Straße abgeschlossen sind. Kopp: „Wir brauchen den Platz als Lagerfläche für das Baumaterial.“

Bis Dienstag sollen auch die Lichtstelen gesetzt sein, die den Weg vom neuen Platz vor der Königshof-Galerie und dem Neubau des Bauvereins hoch zum Lavalplatz bei Dunkelheit ausleuchten. Ab Dienstag plant die Stadt zudem, einen größeren Teil des Platzes freizugeben.

Stadt sperrt in den Herbstferien eine Spur der Breite Straße

Für die noch ausstehenden Rest-arbeiten auf dem unteren Teil der Straße Am Königshof wird die Stadt in den Herbstferien eine Fahrspur der Breite Straße sperren. „Das wird notwendig, weil wir mit den Arbeiten weit in die Breite Straße reinkommen“, sagt Kopp. Dafür wird die Straße Am Königshof aber wieder bis zur Schulstraße für den Verkehr – als Einbahnstraße – freigegeben.

Nachdem die Treppe mit den weißen Stufen so oft in aller Munde war, hat sie eigentlich einen Namen verdient. Weil die Stufen aus chinesischem Granit sind, sollte sie auf den Namen „Chinesische Treppe“ getauft werden. Über die chinesische Treppe könnten die Mettmanner demnächst von der Innenstadt in das chinesisch-japanisch-mongolisch-brasilianische Restaurant im Königshof-Karree des Bauvereins gehen.

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