Die Mettmanner wissen immer noch nicht, wer sich zur Bürgermeisterwahl in diesem Jahr aufstellen lassen will.

Ach – was war sich die Mettmanner CDU 2008 noch einig. Der gemeinsame Bürgermeisterkandidat hieß Bernd Günther. Ob immer noch so viele Gemeinsamkeiten vorhanden sind?  Archiv
Ach – was war sich die Mettmanner CDU 2008 noch einig. Der gemeinsame Bürgermeisterkandidat hieß Bernd Günther. Ob immer noch so viele Gemeinsamkeiten vorhanden sind? Archiv

Ach – was war sich die Mettmanner CDU 2008 noch einig. Der gemeinsame Bürgermeisterkandidat hieß Bernd Günther. Ob immer noch so viele Gemeinsamkeiten vorhanden sind? Archiv

Janicki

Ach – was war sich die Mettmanner CDU 2008 noch einig. Der gemeinsame Bürgermeisterkandidat hieß Bernd Günther. Ob immer noch so viele Gemeinsamkeiten vorhanden sind? Archiv

Mettmann. Noch offen ist, wer für die CDU Mettmann bei der nächsten Bürgermeisterwahl im September 2015 ins Rennen geht. Der amtierende Bürgermeister Bernd Günther (CDU) hatte im Dezember 2013 mitgeteilt, sollte die CDU ihn 2015 wieder aufstellen, würde er sich zur Wahl stellen. Falls nicht, werde er nicht ohne den Rückenwind seiner Partei kandieren. Also keinen Alleingang machen. Wie jetzt bekannt wurde, wird sich Günther in diesem Monat äußern, ob er kandidiert oder nicht.

Es gibt potenzielle Bewerber, die gerne Nachfolger wären

Der gebürtige Mettmanner ist in seiner Partei nicht unumstritten. Fraktionsvorsitzende Ute Stöcker, die Günther als Bürgermeisterkandidaten im Jahr 2009 mit aufs Schild gehoben hatte, ist im Lauf der Jahre etwas auf Distanz zu ihrem Parteifreund gegangen. Günther, eigentlich ein unbeschriebenes politisches Blatt, wurde vor fünf Jahren als CDU-Kandidat präsentiert und gewann 2009 hauchdünn vor seinem Kontrahenten Thomas Dinkelmann, der als Parteiloser ins Rennen gegangen war. Mittlerweile hat Bernd Günther viel gelernt. Seine Auftritte als Repräsentant der Stadt meistert er. Unterschiedliche Szenarien sind möglich: 1. Sollte Günther im Januar erklären, er wolle sich zur Wiederwahl stellen, würde es in seiner Partei kräftig rumoren.

Es gibt potenzielle Bewerber, die gerne seine Nachfolge antreten würden. 2. Sollte Günther auf eine neue Kandidatur verzichten, würden ebenfalls die Messer gewetzt und der Startschuss für seine Nachfolge als Kandidat in der CDU eröffnet werden. So oder so: Es wird ein aufregendes Jahr für die Christdemokraten.

Kippenberg werden die besten Chancen eingeräumt

CDU-Stadtverbandsvorsitzender Fabian Kippenberg wird als möglicher Kandidat gehandelt. Er hat zwar noch nicht den Hut in den Ring geworfen. Doch ihm werden auch parteiintern gute Chancen eingeräumt. Die SPD hat sich offiziell noch nicht geäußert, wen sie als Kandidat ins Rennen schickt.

Möglicherweise ist es Andrea Rottmann, ehemals Erstre Beigeordnete der Stadt Mettmann und derzeitige Fraktionsvorsitzende der SPD.

Es könnte auch sein, dass sich FDP und SPD auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen. Das wäre dann Jan Söffing (FDP), der als Staatssekretär im Justizministerium und als Landtagsvizepräsident überregionale politische Erfahrungen gesammelt hat.

Ob Thomas Dinkelmann als parteiloser Kandidat und Vorsitzender des Bürgerforums noch einmal ins Rennen geht, ist ebenfalls noch offen.

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