Einleitung des Hauptverfahrens ist beschlossene Sache.

Erkrath. Die Bürgerinitiative "Echt laut in Erkrath", Fraktionen und Verwaltung haben das Thema Lärmschutz an der A3 noch nicht aufgegeben. Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte im Dezember des vergangenen Jahres entschieden, dass bei der Verlängerung des Beschleunigungsstreifens vom Hildener Kreuz an in Richtung Oberhausen normaler statt offenporiger Asphalt verbaut werden darf. Der Landesbetrieb Straßen NRW hat den Auftrag für den Ausbau bereits vergeben.

Nun wollen sich Fraktionen, Verwaltung und Bürgerinitiative noch in diesem Monat mit Rechtsanwalt Dominik Kupfer treffen, um über ein mögliches Hauptsacheverfahren zu sprechen. Im Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr waren sich die Fraktionen einig: "Unsere Tendenz: Es macht Sinn, das Verfahren einzuleiten."

Im Hauptverfahren geht es dann nicht mehr um den Belag für die Autobahn, sondern darum, Anliegern zu ruhigeren Tagen und Nächten - zum Beispiel durch den Einbau neuer Fenster - zu verhelfen.

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