In Mettmanner Konrad-Heresbach-Gymnasium muss die Lüftung aufs Dach.

Sanierung
Hausmeister Michael Peters an der alten Lüftungsanlage der Aula, die ausieht wie ein Modell für ein Technikmuseum. Archiv

Hausmeister Michael Peters an der alten Lüftungsanlage der Aula, die ausieht wie ein Modell für ein Technikmuseum. Archiv

Stefan Fries

Hausmeister Michael Peters an der alten Lüftungsanlage der Aula, die ausieht wie ein Modell für ein Technikmuseum. Archiv

Mettmann. Die Aula des Mettmanner Konrad-Heresbach-Gymnasiums (KHG) wird auch in den kommenden Monaten für Veranstaltungen gesperrt bleiben – seit mittlerweile mehr als einem halben Jahr. Die 40 Jahre alte Lüftungsanlage ist komplett ausgefallen und muss durch eine neue ersetzt werden. Kosten: rund 100 000 Euro.

Die Schule darf die Aula inzwischen wieder für den Unterricht, für Theater- oder Orchesterproben nutzen. Andere Veranstaltungen hat die Stadt untersagt, bis eine neue Lüftung eingebaut ist.

Die alte Anlage ließe sich vielleicht reparieren, doch wäre sie nicht mehr genehmigungsfähig. „Es handelt sich um einen Motor im Keller, der Luft von außen ansaugt und sie durch offene Kanäle im Schulgebäude in die Aula pumpt“, erklärt Kurt Werner Geschorec, Leiter der Bauabteilung im Rathaus: „So was wird heute gar nicht mehr genehmigt.“

Inzwischen hat die Stadt von einem Experten für technische Gebäudeausstattungen erfahren, dass eine neue Lüftungsanlage nicht mehr in den Keller der Schule passt. Geschorec: „Die Anlage wird so groß, dass sie aufs Dach kommt.“ Dafür muss aber zunächst einmal ein Statiker berechnen, ob das Dach die Anlage überhaupt tragen kann.

Geschorec hofft, dass bis zum Frühjahr eine Lösung gefunden wird. Auf alle Fälle müsste an der Aula ein Gerüst für die Montage der neuen Lüftung aufgestellt werden. Geschorec: „Wir überlegen, ob wir dann nicht auch gleich die Fassade mitmachen, die auch erneuert werden muss.“

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