Unfall Mettmann
Ein Müllwerker wurde bei der Arbeit von einem Auto erfasst.

Ein Müllwerker wurde bei der Arbeit von einem Auto erfasst.

Ein Müllwerker wurde bei der Arbeit von einem Auto erfasst.

Mettmann. Am Dienstagmorgen ist es gegen 8 Uhr auf der Düsseldorfer Straße in Höhe der Einmündung Karpendeller Weg, zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein Arbeiter schwer verletzt wurde.

Zur Unfallzeit fuhr ein Fahrzeug der örtlichen Müllabfuhr den Karpendeller Weg in Richtung Düsseldorfer Straße, an deren Einmündung der Fahrer des orangefarbenen Lastwagens nach links in die Hauptstraße einbiegen und in Richtung Düsseldorf fahren wollte.

Um dem Müllwagenfahrer das Einbiegen zu erleichtern, verließ ein 21-jähriger Müllwerker ein hinteres Trittbrett am Fahrzeug, um den Verkehr auf der Düsseldorfer Straße anzuhalten. Hierzu stellte sich der 21-jährige Düsseldorfer auf die Fahrspur der Düsseldorfer Straße in Richtung Innenstadt.

Nachdem der Müllwagen problemlos in die Hauptstraße eingebogen war, wollte der 21-Jährige die Fahrspur wieder räumen und dem Müllwagen zu Fuß folgen. Obwohl der Arbeiter orangefarbene und reflektierende Schutzkleidung trug, wurde er von einem in Richtung Innenstadt fahrenden 57-jährigen Fahrer eines roten Toyota Carina bei Dunkelheit und Regen zu spät gesehen.

Trotz später Vollbremsung des PKW-Fahrers aus Mettmann wurde der Arbeiter vom Toyota frontal erfasst, auf die Motorhaube des Wagens und danach auf die Fahrbahn geschleudert. Hierbei zog sich der Düsseldorfer schwere Verletzungen zu. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde der Verletzte mit einem Rettungshubschrauber, der dazu auf dem nahen Parkplatz eines Baumarktes landete, in eine Unfallklinik (BGU) nach Duisburg geflogen, wo der Patient zur stationären Behandlung verblieb.

Am Auto des unverletzt gebliebenen 57-jährigen Mettmanners entstand kein erkennbarer Sachschaden. Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs- und Unfallaufnahmearbeiten wurde die Düsseldorfer Straße in Höhe der Unfallstelle für fast 90 Minuten komplett gesperrt.

Den Berufsverkehr auf der Hauptverkehrsstraße leitete die Polizei in dieser Zeit um. Es kam zu nicht unerheblichen, aber unvermeidlichen Verkehrsstörungen, von denen auch der öffentliche Nahverkehr betroffen war.

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