7,4 Millionen Euro Zuschuss für Masterplan, Tourismuskonzept und Haus Bürgel.

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Ein Hochpfad, Teil des Masterplans „NaturKulTour“, soll zur Fundstelle führen. (Modell: Archiv)

Ein Hochpfad, Teil des Masterplans „NaturKulTour“, soll zur Fundstelle führen. (Modell: Archiv)

Ein Hochpfad, Teil des Masterplans „NaturKulTour“, soll zur Fundstelle führen. (Modell: Archiv)

Mettmann. Im Kreishaus in Mettmann ist am Dienstag laut gejubelt worden. Sowohl der Masterplan "NaturKulTour Neandertal" als auch das Tourismuskonzept "Expeditionen ins Neanderland" des Kreises Mettmann werden vom Land und der Europäischen Union (EU) gefördert.

Insgesamt waren 137 Wettbewerbsbeiträge für den Tourismuswettbewerb "Erlebnis.NRW" eingereicht worden. Davon werden 56 Projekte mit insgesamt 43 Millionen Euro gefördert. Für die Umsetzung der ersten Projekte des Masterplans bekommt der Kreis Mettmann knapp 4,8 Millionen Euro. Für sein touristisches Marketingkonzept erhält er außerdem 480 000 Euro.

"Dass wir für beide Projekte den Zuschlag bekommen haben, ist eine Sensation", sagte  Landrat Thomas Hendele. Mit der Entscheidung werde anerkannt, dass die Projektideen für den Masterplan überregionale Bedeutung hätten.

Panoramaaufzug und Hochpfad

Im kommenden Jahr soll die Umsetzungsphase des Masterplans anlaufen. Zentrale Projekte sind unter anderem der Bau eines Panorama-Aufzugs zwischen dem Bahnhof "Neanderthal" und dem Museum, der Neanderhochpfad, Themenwege (Urgeschichte, Kalkabbau, Naturerlebnis) sowie ein Infozentrum für das gesamte Neanderland mit Rangerstation. An den Gesamtkosten beteiligen sich der Kreis Mettmann mit 600 000 Euro, die Stiftung Neanderthal Museum mit 400 000Euro sowie die Städte Mettmann und Erkrath mit jeweils 100 000 Euro.

Gepunktet hat der Kreis Mettmann außerdem noch in der Sparte Naturerlebnis: Die Biologische Station Haus Bürgel in Monheim soll für ihr Projekt "AuenBlicke" 2,1 Millionen Euro erhalten.

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