Die SPD stellt wieder Manfred Krick als Herausforderer des Amtsinhabers auf.

Politik
Tritt erneut zur Landrats-Wahl an: Manfred Krick (SPD) fordert Amtsinhaber Thomas Hendele heraus.

Tritt erneut zur Landrats-Wahl an: Manfred Krick (SPD) fordert Amtsinhaber Thomas Hendele heraus.

Stefan Fries

Tritt erneut zur Landrats-Wahl an: Manfred Krick (SPD) fordert Amtsinhaber Thomas Hendele heraus.

Mettmann. Rechts SPD-Kreis-Vorsitzende Kerstin Griese, links der Kreistags-Fraktionsvorsitzende Manfred Schulte – und mittendrin der Kandidat, der dafür sorgen soll, dass die CDU dominierten Zeiten im Kreis enden. SPD-Landtags- und Kreistagsabgeordneter Manfred Krick, der – wie er sagt – den „Schaufensterreden Thomas Hendeles Inhalte entgegenhalten“ will.

Herr Krick, Sie sind im Landrats-Rennen vor fünf Jahren dem „ewigen Landrat“ Thomas Hendele deutlich unterlegen. Spielen Sie diesmal auf Platz oder auf Sieg?

Manfred Krick: Ganz klar setze ich auf Sieg.

Dann müssten Sie aber Ihr Landtagsmandat abgeben.

Krick: Richtig. Aber als Landrat kann ich auch viel gestalten und verändern. Ein schönes Amt.

Architekt Manfred Krick (57) ist verheiratet und hat drei Kinder. Krick ist seit 2013 Mitglied des Landtages und hat seit 2004 seinen Sitz im Kreistag.

Was wollen Sie verändern?

Krick: Mein Ziel ist klar, dass der Kreis seine Chancen besser nutzt.

Zum Beispiel?

Krick: In der Bildung. In der Ausbildung. Es gehen im Kreis zu viele junge Menschen ohne Abschluss von den Schulen ab.

Welche Schwerpunkte wollen Sie setzen?

Krick: Der Kreis ist reich. Und während die Arbeitslosenquote unter den Landesschnitt sinkt, trägt der Kreis bei den Landzeitarbeitslosen die rote Laterne. Die Vermittlungsquote muss erhöht werden, die Job-Center müssen personell besser ausgestattet werden. Außerdem muss in der interkommunalen Zusammenarbeit mehr getan werden. Da muss der Landrat mehr Einfluss nehmen.

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