Das Motto des mittelständischen Unternehmens Malerbetrieb Brandt an der Eichendorffstraße 6 gehört zugleich zur Strategie des Inhabers Hans-Peter Brandt. „Erst mal sehen, was sich machen lässt, dann machen wir, was sich sehen lässt.“ Mit diesem Motto sei er in all den Jahren gut gefahren und habe bei seinen Kunden viel Anklang damit gefunden, betont der Firmen-Chef.

Den Beruf des Malers und Lackierers hat er in Mettmann bei dem Traditionsbetrieb Funke gelernt und nach seiner Ausbildung dort auch als Geselle gearbeitet. „Mein Schwiegervater, der selbst freiberuflich tätig war, brachte mich dann auf die Idee, dass ich mich selbstständig machen sollte“, erinnert sich Hans-Peter Brandt. „Ich bin dann praktisch aus dem Nichts heraus von der sicheren Anstellung in die Selbstständigkeit gewechselt. Das war zwar mit einem Risiko verbunden, den wichtigen Schritt habe ich aber nie bereut“, fügt er hinzu.

In der Anfangsphase musste er in Wülfrath Kunden suchen. „Das verlief zunächst etwas schleppend, später habe ich mir dann doch verhältnismäßig schnell einen größeren Kreis aufgebaut. Da spielte auch die Mundpropaganda eine große Rolle.“ Jetzt habe er viele Abnehmer seiner Leistungen – vor allem aus Wülfrath und der näheren Region. Neben vielen Privatleuten, die mittlerweile zum großen Teil auch Stammkunden seien, habe er auch einige Firmenkunden – schwerpunktmäßig aus dem Bereich Wohnungsbau und Häuserverwaltung, sagt Brandt. Zu den angebotenen Leistungen gehören unter anderem die Ausführung aller Malerarbeiten, der Fassadenanstrich mit Nano-Quarz und der Vollwärmeschutz.

Im Laufe der Jahre ist der Malerbetrieb, der in Wülfrath an drei Standorten über Werkstatt- und Lagerflächen von insgesamt rund 200 Quadratmetern verfügt, sowohl beim Umsatz als auch bei der Mitarbeiterzahl kontinuierlich gewachsen. „Derzeit sind sechs Gesellen und ein Auszubildender für uns tätig“, sagt Ehefrau Gaby Brandt. Sie ist in dem mittelständischen Unternehmen als Büroleiterin für die buchhalterischen und verwalterischen Vorgänge zuständig. „Vor allem gehört zum meinem Aufgabengebiet die Terminplanung- und Terminkontrolle“, berichtet die kaufmännische Leiterin. Dies sei für die pünktliche Auftragsbearbeitung und den Personaleinsatz sehr wichtig, fügt Hans-Peter Brandt hinzu.

Sohn Maximilian wird den Betrieb einmal übernehmen

Der Charakter eines Familienbetriebes wird dadurch deutlich, dass Sohn Maximilian seine Ausbildung im elterlichen Betrieb absolvierte. Der 23-jährige Geselle spielt mit dem Gedanken, demnächst seinen Meister zu machen. „Es ist davon auszugehen, dass unsere Firma wohl auch in nächster Generation bestehen bleibt“, sagt Hans-Peter Brandt, der hofft, dass sein Sohn später einmal die Brandt GmbH übernimmt. „Das kann aber noch einige Jahre dauern, denn bis zu meinem 70. Lebensjahr will ich selbst arbeiten.“ Lächelnd fügt er hinzu, dass der Nachwuchs sicherlich seine Zeit braucht, bis er ein mittelständisches Unternehmen eigenständig führen könne. „In unserem Beruf ist Erfahrung eine Menge wert.“

Dagegen wird der ältere Sohn Sebastian nicht in die Fußstapfen des Vaters treten. „Der hat eine ganz andere berufliche Richtung eingeschlagen und ist als Lehrer tätig“, berichtet Gaby Brandt. Um die Weichen für die Zukunft zu stellen, ist in den letzten Jahren die Belegschaft verjüngt worden. „Wir haben mehrere jüngere Gesellen, die mit viel Engagement und guten Ideen an die Arbeit gehen und uns viel Freude bereiten“, betonen Gaby und Hans-Peter Brandt. Dazu gehört auch Jan Schmitz (24). Er ist erst seit einigen Monaten im Betrieb und fühlt sich sehr wohl im Malerbetrieb Brandt GmbH. „Es macht Spaß, mit diesem jungen Team zusammenzuarbeiten“, nennt der Geselle einen der Gründe.

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