Fahrlässige Brandstiftung ist die Ursache für das Feuer in der Silvesternacht auf Gut Hecke.

Langenfeld. Mindestens ein oder sogar mehrere Feuerwerkskörper haben den Brand ausgelöst, der in der Silversternacht den denkmalgeschützten Schuppen des früheren Gutshofes Hecke in Langenfeld zerstörte. Wie die Brandermittler des Kripokommissariats 1 ermittelt haben, sind die Raketen auf dem Wellbitumendach gelandet.

Der reine Gebäudeschaden beläuft sich auf etwa 25.000 Euro. Weil der Schuppen Teil eines unter Denkmalschutz stehenden Gebäudekomplexes aus dem Jahre 1717 ist, könnte der Schadenswert aber noch in die Höhe gehen. "Das müssen Fachleute entscheiden", sagte gestern Polizeipressesprecher Frank Sobotta.

Wer für den Brand verantwortlich ist, steht derweil noch nicht fest. "Bisher konnten wir noch keinen Verdächtigen ermitteln", so Sobotta.

Gegen 0.45 Uhr war die Langenfelder Feuerwehr mit mehr als 30 Einsatzkräften und elf Fahrzeugen vor Ort. Vier Stunden hatte es gedauert, bis alle Flammen gelöscht waren. Dabei konnte ein Übergreifen des Feuers auf weitere Gebäudeteile des U-förmigen Komplexes - darunter auch der Wohntrakt - verhindert werden.

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