Erstmals wurde Seniorin auf der Straße angesprochen.

Aud den "Enkeltrick" wird inzwischen sogar auf großflächigen Plakaten in Banken hingewiesen.
Aud den "Enkeltrick" wird inzwischen sogar auf großflächigen Plakaten in Banken hingewiesen.

Aud den "Enkeltrick" wird inzwischen sogar auf großflächigen Plakaten in Banken hingewiesen.

dpa

Aud den "Enkeltrick" wird inzwischen sogar auf großflächigen Plakaten in Banken hingewiesen.

Kreis Mettmann. Nachdem beim herkömmlichen Enkeltrick das Opfer in seiner Wohnung angerufen wird, ist am Mittwoch im Kreisgebiet eine neue Variante aufgetaucht. Erstmals wurde in Mettmann eine 80-jährige Frau auf offener Straße angesprochen.

Die Frau wartete an einer Bushaltestelle, als ein Pkw anhielt und ein ihr unbekannter Mann sie ansprach. Der Fremde sagte, dass er im selben Haus wie ihr Sohn wohnen würde. Dieser hätte ihn geschickt, um 4.500 Euro für eine Autoreparatur zu leihen.

Als die Frau sagte, dass sie dafür zur Sparkasse müsse, bot der Unbekannte ihr an, sie dorthin zu fahren. Als ein aufmerksamer Sparkassen-Mitarbeiter nach dem Verwendungszweck der 4.500 Euro fragte und vermutete, dass es sich um einen Enkeltrick handeln könnte, wurde die 80-Jährige hellhörig.

Mittlerweile hatte sich der unbekannte Autofahrer aus dem Staub gemacht. Der Mann wird beschrieben als Deutscher, Anfang 40, untersetzt, runder Kopf, fast Glatze. Möglicherweise war er in einem rötlichen oder braunen Mazda 6 unterwegs. Ein solches Fahrzeug wurde zur Tatzeit in der Nähe der Sparkasse gesehen. Hinweise an 02104/ 9826310.

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