Fast 200 junge Musiker nahmen am Regionalwettbewerb teil.

Die achtjährige Emmie spielte scheinbar mühelos Klavierwerke von Bach, Schubert und Beethoven.
Die achtjährige Emmie spielte scheinbar mühelos Klavierwerke von Bach, Schubert und Beethoven.

Die achtjährige Emmie spielte scheinbar mühelos Klavierwerke von Bach, Schubert und Beethoven.

Anna Schwartz

Die achtjährige Emmie spielte scheinbar mühelos Klavierwerke von Bach, Schubert und Beethoven.

Kreis Mettmann. Während die einen noch vor ihrem großen Auftritt bibberten, konnten andere sich bereits freuen, weil sie die nächste Runde geschafft haben. Von Freitag bis Sonntag fand die 51. Ausgabe des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ statt.

Austragungsort ist diesmal die Musikschule Langenberg

Drei Tage lang wurde die Musikschule Langenfeld zum Zentrum der Tränen – geweint aus Freude oder Enttäuschung. Unterteilt in Altersgruppen von 1a bis 6 nahmen knapp 200 Kinder und Teenager am Regionalwettbewerb teil.

„Ein bisschen nervös bin ich schon“, bekannte Emmie. „Aber das gehört ja dazu.“ Für des Laien Ohr offensichtlich fehlerlos spielte sich die achtjährige Ratingerin am Klavier anschließend durch Kompositionen von Bach, Schubert und van Beethoven, als handele es sich um nicht viel mehr eine Fingerübung.

Nachwuchs mit Ehrgeiz bei der Sache

„Geübt hat man nie genug“, ging Tobias (15) selbstkritisch ins Rennen. „Natürlich geht es auch darum, Spaß zu haben“, sagte Hannah (16). Ohne Freude seien die vielen Übungsstunden auch nicht durchzustehen, so die Flötistin. Viermal war sie in der Vergangenheit bereits als Solistin an der Piccolo-Flöte mit von der Partie, diesmal spielte sie erstmals mit Elisabeth (15) im Duett. „Mit dabei zu sein ist schön. Aber eine gute Platzierung wäre auch nicht schlecht.“

Mit einer ähnlichen Einstellung präsentierte sich E-Gitarrist Jonathan (16). Der olympische Gedanke ist ihm nicht genug, „ich will nicht umsonst angetreten sein“. Der 16-Jährige könnte sich nach dem Abitur ein Leben mit Musik gut vorstellen.

Minutiös genau war an allen Tagen der Ablauf geplant. Ob Pop-Gitarre, Drumset, Klavier, Harfe, Blockflöten-, Blechbläser- oder Streicherensemble – jeder Künstler und jede Formation hatte zehn Minuten, die Jury zu überzeugen. Vor dem Auftritt gab es in dafür festgelegten Räumen eine halbstündige Einspielzeit. „Schön, wie ihr gespielt habt“, lobte dort eine Mutter. „Es war zwar nicht ganz sauber, aber die beste Leistung, die ihr je gezeigt habt.“

Alle Ergebnisse unter:

www.kreis-mettmann.de

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