Mit Analysen und Projekten will die Industrie- und Handelskammer die regionale Wirtschaft stärken.

Beim Speed-Dating lernen sich Unternehmenschefs und Lehrstellen-Bewerber kennen. Dazu haben sie zehn Minuten Zeit.  Archiv
Beim Speed-Dating lernen sich Unternehmenschefs und Lehrstellen-Bewerber kennen. Dazu haben sie zehn Minuten Zeit. Archiv

Beim Speed-Dating lernen sich Unternehmenschefs und Lehrstellen-Bewerber kennen. Dazu haben sie zehn Minuten Zeit. Archiv

Passanten in der Wülfrather Fußgängerzone wurden befragt. Archiv

Bei der Tourismus-Messe in Berlin präsentiert sich der Kreis. Archiv

Hannelore Mattern, Bild 1 von 3

Beim Speed-Dating lernen sich Unternehmenschefs und Lehrstellen-Bewerber kennen. Dazu haben sie zehn Minuten Zeit. Archiv

Kreis Mettmann. Die Industrie- und Handelskammer Düsseldorf setzt auch in diesem Jahr mit etlichen Projekten im Kreis Mettmann vor allem auf die Bereiche Standortanalysen und Schul- und Ausbildung. So werden Wülfrath, Monheim und Heiligenhaus jeweils Standort-, Verkehrs- und Geschäftsanalysen unterzogen. Zudem weitet die IHK ihr Angebot beim so genannten Speed-Dating aus: Statt zwei Terminen im Jahr im Kreis gibt es jetzt vier Termine in vier Städten.

„Wir haben ein breitgefächertes Programm speziell für den Kreis Mettmann aufgelegt“, sagte Mittwoch Ulrich Hardt, Leiter der IHK-Zweigstelle in Velbert, und stellte den umfangreichen IHK-Projektkatalog vor. Ziel sei es, an der Verbesserung der Standortbedingungen für die kammerzugehörigen Unternehmen mitzuwirken. Wirtschaftsanalysen 2015 stehen Standort- (Monheim) und Verkehrsanalysen (Wülfrath) sowie Passanten- und Geschäftsbefragungen (Heiligenhaus und Wülfrath) auf dem Programm. Sie sollen Aufschluss darüber geben, wie sich die Städte oder Einkaufsquartiere seit der vergangenen IHK-Befragung entwickelt haben. Die Ergebnisse werden im Herbst (Wülfrath), Ende des Jahres (Monheim) und im Frühling 2016 (Heiligenhaus) vorliegen.

„Wir wollen in den Städten alle fünf Jahre eine solche Analyse wiederholen“, sagte Tina Schmidt, IHK-Referentin für Handel, Dienstleistungen., Regionalwirtschaft, Verkehr. Azubi-Speed-Dating In Velbert (4.März), Langenfeld (6.Mai), Hilden (10.Juni) und Ratingen (August) sind Jugendliche eingeladen, beim direkten Zusammentreffen mit Unternehmensleitungen zu prüfen, ob man zusammenpasst. Dafür haben beide zehn Minuten Zeit. „Im vergangenen Jahr konnten allein auf diese Art 140 Ausbildungsverträge vermittelt werden“, sagte Mittwoch Clemens Urbanek, IHK-Geschäftsführer Abteilung Berufsbildung/Prüfungen.

Mathe plus – Mit Übung zum Mathemeister Fehlende Mathematikkenntnisse sind eines der größten Hindernisse bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, sagt Urbanek. Die IHK unterstützt seit 2009 Schüler beim Üben beruflich relevanter Mathematik. 400 Schüler in Realschulen in Hilden, Ratingen, Langenfeld, Erkrath und Velber werden Computerprogramme zur Verfügung gestellt, die Matheaufgaben beinhalten. „Viele Schüler schaffen 2000 Aufgaben und sind deutlich verbessert. Manche schaffen auch 10 000 Aufgaben“, sagt Urbanek. Die IHK finanziert die Lizenzen dieses online-basierten Matheprogramms. Mehr ist finanziell derzeit nicht möglich.

IHK-Wirtschaftsforum Zum Thema „Steuerliche Standortkosten im Kreis Mettmann – Einfluss auf Kreis, Kommunen und Unternehmen“ treffen sich am 28. Oktober Unternehmer, Bürgermeister (Zimmermann/Monheim und Heinisch/Heiligenhaus), Landrat Thomas Hendele und als Gast aus Düsseldorf: Innenminister Ralf Jäger.

Das umfangreiche Programm der Industrie- und Handelskammer beinhaltet diverse Veranstaltungen, die IHK-Foren, Kurse und Vorträge sowie etliche Bildungsangebote speziell für Schüler und Azubis.

www.duesseldorf.ihk.de

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