Manfred und Kerstin Dyla sind das neue Prinzenpaar der kommenden Session im Karneval.

Über Hildens Dächern: Kerstin und Manfred Dyla, das Prinzenpaar der kommenden Karnevalssession beim offiziellen Vorstellungstermin im Bürgerhaus.
Über Hildens Dächern: Kerstin und Manfred Dyla, das Prinzenpaar der kommenden Karnevalssession beim offiziellen Vorstellungstermin im Bürgerhaus.

Über Hildens Dächern: Kerstin und Manfred Dyla, das Prinzenpaar der kommenden Karnevalssession beim offiziellen Vorstellungstermin im Bürgerhaus.

Dirk Thomé

Über Hildens Dächern: Kerstin und Manfred Dyla, das Prinzenpaar der kommenden Karnevalssession beim offiziellen Vorstellungstermin im Bürgerhaus.

Hilden. Der Tradition folgend, wird mitten im kalendarischen Sommer das neue Prinzenpaar vorgestellt. „Wir fühlen uns wunderbar, Prinzenpaar zu sein und sind stolz darauf, Hilden zu repräsentieren“, lauteten die ersten offiziellen Worte von Prinz Manfred III. und Prinzessin Kerstin I., nach ihrer Vorstellung durch Bürgermeister Horst Thiele am Freitagabend im alten Ratssaal des Bürgerhauses an der Mittelstraße.

Bereits vor zehn Jahren haben die beiden darüber nachgedacht, als Prinzenpaar aufzutreten. Jetzt geht der Traum des Paares, das auch im echten Leben eines ist, „in Erfüllung, und in drei Monaten geht es endlich richtig los“.

Hildens neues Prinzenpaar hat sich übrigens, wie es sich für waschechte Karnevalisten gehört, auf einem Altweiberball kennen gelernt und trägt seit 1999 den gemeinsamen Familiennamen Dyla.

Der neue Prinz hat sich als Wagenbauer einen Namen gemacht

Manfred III., seit 1997 aktives Mitglied der KG Musketiere, ist den Karnevalisten kein Unbekannter, sondern gilt als der Wagenbauer schlechthin. Eine Reihe von Auszeichnungen bestätigt sein Können des 47-Jährigen, der als Disponent bei einem Möbelhaus beschäftigt ist. Und ein guter Lehrer ist er auch, denn Sohn Marc (12) tritt schon jetzt in die Fußstapfen des Papas und baut leidenschaftlich mit.

Prinzessin Kerstin I. wurde der Karneval quasi in die Wiege gelegt: Als sie 1966 in der Biermann-Klinik geboren wurde, war sie das Sessionsbaby und bekam hoheitlichen Besuch der damals amtierenden Tollitäten Manfred I. und Hildegard I.. Die 45-Jährige ist Angestellte in einer Steuerkanzlei.

Jeder Jeck ist anders und keine Session wie die andere: In der Session 2011/12 wird runder Geburtstag gefeiert: Das Carnevals Comitee Hilden (CCH) feiert sein 60-jähriges Bestehen, die Gesellschaft KG Musketiere feiert das Jubiläum 4 x 11.

Nachdem am 11. November um 11.11 Uhr traditionell Hoppeditz Erwachen auf dem Alten Markt gefeiert wird, findet am 12. November in der Stadthalle die Prinzenkürung statt. Beginn ist um 19 Uhr.

Natürlich wünschen sich ihre Hoheiten eine „schöne Session, an der alle mit Freude und Spaß teilnehmen“. Und damit das gelingt, steht den beiden in ihrer Amtszeit, die unter dem Titel „Jeck und fair – da tanzt der Bär“ („ein schönes Motto, das Assoziationen zur Ratstätigkeit weckt“, wie Horst Thiele bemerkte) ein eigener Hofstaat zur Seite.

Hofdame mit 17 Jahren Erfahrung

Um die Sicherheit der Prinzessin braucht sich niemand Sorgen zu machen, denn ihre Hofdame Veronika Bohn ist nicht nur seit 17 Jahren bei der KG Musketiere mit von der Partie, für ihre Verdienste in der Schützenbruderschaft St. Sebastian wurde sie 2009 mit dem Silbernen Verdienstkreuz geehrt.

Und den Job als Hofdame erledigt sie routiniert, bereits im Jubiläumsjahr 2000 der Musketiere war sie Hofdame von Prinzessin Regina I.. Wie es das Protokoll vorsieht, stehen dem Prinzen gleich zwei Adjutanten zur Seite. Zum einen ist dies Gerd Weidemann, Spross einer bekennenden Karnevalsfamilie, Präsident der KG Musketiere, Ex-Adjutant bei Prinz Dieter I. und Astrid I.. Neben Karneval nennt er „Sport und Wandern“ als seine Hobbys.

Genau wie er ist Adjutant Hans-Ulrich Eisleb seit vielen Jahren ein Musketier und natürlich mächtig stolz, dass im Jubiläumsjahr (4x11) ein Prinz aus ihren Reihen die Gesellschaft vertritt. „Wir wollen Frohsinn vermitteln und untereinander Spaß haben“, verkündete der Prinz. Und wenn dann am Rosenmontag noch so ein „Superwetter wäre, wie ihn Prinz Bernd und Prinzessin Andrea hatten – das wäre ein Traum.“

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