Beamten verfolgen erste Hinweise.

An der Stadtgrenze zu Haan ist in der Silvesternacht ein 44-jähriger Mann bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.   Archiv
An der Stadtgrenze zu Haan ist in der Silvesternacht ein 44-jähriger Mann bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Archiv

An der Stadtgrenze zu Haan ist in der Silvesternacht ein 44-jähriger Mann bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Archiv

Dirk Thomé

An der Stadtgrenze zu Haan ist in der Silvesternacht ein 44-jähriger Mann bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Archiv

Hilden/Haan. Der tragische Unfalltod eines 44-jährigen Haaners in der Silvesternacht beschäftigt weiterhin die Polizei. So ist eigens eine zehnköpfige Ermittlungskommission eingerichtet worden. Zum einen untersucht sie nach wie vor den genauen Unfallhergang. Aber vor allem interessiert die Beamten ein flüchtiger Autofahrer.

Rückblende: Als der 44-Jährige gegen 2 Uhr nachts die Elberfelder Straße überqueren wollte, ist er von dem Wagen eines 18-jährigen Hildeners erfasst worden, der in Richtung Haan unterwegs war. Der Mann wurde zu Boden geschleudert und von einem weiteren Auto überrollt, dessen Fahrer in der Gegenrichtung unterwegs war. Der Fahrer dieses zweiten Wagens flüchtete.

„Wir gehen mittlerweile einigen Hinweisen nach“, sagt Polizei-Pressesprecher Frank Sobotta. „Wir ermitteln mit Hochdruck.“ Gleichzeitig betont er, dass die Elberfelder Straße kein Unfallschwerpunkt sei. Wie es daher zu der Tragödie in der Silvesternacht kam, „muss erst genau herausgefunden werden“. Dazu gehöre auch das Warten auf das Obduktionsergebnis der Leiche des 44-Jährigen.

Querungshilfe oder Temporeduzierung?

Mittlerweile beschäftigen sich viele Hildener mit der Frage, ob es sinnvoll ist, auf der Elberfelder Straße eine Querungshilfe oder gar Ampel – zumal die Gebiete rechts und links der B 228 sowohl bei Wanderern und Spaziergängern als auch bei Reitern sehr beliebt ist. So ist von einem Zebrastreifen etwa am Kesselsweier zu hören oder sogar Tempo 50.

„Von einer weiteren Geschwindigkeitsreduzierung halte ich nicht allzu viel“, sagt derweil Hans-Joachim Frohn vom Hildener Tiefbauamt. Früher konnte dort sogar mit 100 km/h gerast werden, heute sind 70 Stundenkilometer erlaubt.

Worüber er sehr wohl nachdenke, seien „wie auch immer geartete Querungshilfen oder Radar“. Aber dafür habe er bisher zu wenig Fakten. „Ich weiß lediglich das, was bisher in der Zeitung stand“, so Frohn. „Wir warten jetzt erst mal die genauen Ergebnisse ab. Und dann werden wir uns daran machen, über mögliche Konsequenzen nachzudenken.

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