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Am Krankenbett einer frisch operierten Patientin zeigt Chefarzt Dr. Peter Philipp Pohl einen der von ihm genutzten Ports.

Am Krankenbett einer frisch operierten Patientin zeigt Chefarzt Dr. Peter Philipp Pohl einen der von ihm genutzten Ports.

Dirk Thomé

Am Krankenbett einer frisch operierten Patientin zeigt Chefarzt Dr. Peter Philipp Pohl einen der von ihm genutzten Ports.

Hilden. Mit Dr. Peter Philipp Pohl ist 2011 eine Neuerung ins Hildener St. Josefs Krankenhaus eingezogen, die im Kplus-Verbund ihresgleichen sucht: Der 42 Jahre alte Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie praktiziert mit der so genannten Single-Port-Methode. Das ist eine Weiterentwicklung der auch Schlüsselloch-Chirurgie genannten invasiven Medizin.

Chirurg operiert durch den Bauchnabel

Bei dieser Methode reicht ein einziger, vier Zentimeter langer Schnitt im Bauchnabel. In diese Öffnung wird der spulenähnliche Port eingesetzt. Durch dessen drei Öffnungen werden die Kamera und medizinische Geräte, ein den Bauchraum eingeführt. „Dadurch ist der gesamte Darmbereich zu erreichen“, sagt der Chefarzt.

Seit 2011 hat Dr. Pohl von den mehr als 200 endoskopischen Darm-Operationen rund 40 mit der neuen Methode vorgenommen. „Sie kommt bei den Patienten gut an“, sagt der Arzt. Denn neben medizinischen Vorteilen (weniger Schmerzmittel, kürzere Liegezeiten, weniger Komplikationen) hat die Methode auch einen kosmetischen Aspekt: Die Narbe ist später nicht mehr zu sehen.

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