Qiagen setzt auch 2011 verstärkt auf den Standort Hilden.

Hilden. „Wir sind ein Vorzeigeunternehmen für die Stadt“, sagt Thomas Theuringer, Pressesprecher der Qiagen. Das Biotech-Unternehmen bietet unter anderem Probenvorbereitungs- und Testtechnologien für die molekulare Diagnostik. Am Dienstag lud Qiagen zur Bilanz- und Jahrespressekonferenz ein – und vermeldete positive Nachrichten für Hilden. „Abgesehen von der, dass wir hier unsere Gewerbesteuer zahlen“, sagt Theuringer.

„Das ist eine Grundlage, um den Standort aufzuwerten und wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Thomas Theuringer, Pressesprecher der Qiagen, über neue Gebäude

Zwei neue Gebäude für 31 Millionen Euro entstehen am Standort Hilden im Rahmen eines größeren Projektes: Eines dient dem Ausbau des Sektors „Forschung und Entwicklung“, das andere dem Bereich „Produktion“.

Die „Forschung und Entwicklung“ wird insofern verbessert, als dass das neue Gebäude laut Qiagen eine hochmoderne Laborinfrastruktur bietet. Zudem handelt es sich um das erste so genannte „grüne“ Labor in Europa, sagt Theuringer. „Es wurde nach bestimmten Kriterien, die der Nachhaltigkeit dienen, gebaut“, sagt der Pressesprecher. 220 Mitarbeiter könnten einmal dort arbeiten. Der Ausbau „Produktion“ soll Prozesse verbessern: „Wir stellen uns in der Logistik neu auf“, sagt Thomas Theuringer. In diesem Bereich könnten bis zu 250 neue Stellen entstehen.

Das bedeutet insgesamt eine Kapazität von 470 potentiellen neuen Mitarbeitern. „Wir wollen die Kapazitäten auch ausschöpfen, aber peu à peu“, sagt der Pressesprecher. Im April sollen die Gebäude fertiggestellt sein und eingeweiht werden, so der Plan. Dann sollen bereits die ersten neuen Mitarbeiter eingestellt werden. Eines steht für Thomas Theuringer fest: Die deutsche Zentrale am Standort Hilden wird durch die beiden neuen Bauten weiter gestärkt. „Das ist eine Grundlage, um den Standort aufzuwerten und wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Für das vergangene Jahr zog Qiagen eine positive Bilanz für Hilden: Der Ausbau der Forschungs- und Fertigungskapazitäten in Hilden sei vorangetrieben worden und mit der Standorterweiterung sei man im Plan, hieß es auf der Jahrespressekonferenz. Von den 140 in 2010 geschaffenen Arbeitsplätzen, entstanden 90 in Hilden.

 

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