Vom 5. bis 10. Juni laufen die 17. Hildener Jazztage. Jetzt wurde das Programm vorgestellt.

Musik
Die Österreicherin Karolina Straßmayer, die ihr Saxofon auch in der WDR Big Band erklingen lässt, und der New Yorker Schlagzeuger Drori Mondlak eröffnen mit ihrer Band „Klaro“ am 5. Juni die Jazztage.

Die Österreicherin Karolina Straßmayer, die ihr Saxofon auch in der WDR Big Band erklingen lässt, und der New Yorker Schlagzeuger Drori Mondlak eröffnen mit ihrer Band „Klaro“ am 5. Juni die Jazztage.

Veranstalter

Die Österreicherin Karolina Straßmayer, die ihr Saxofon auch in der WDR Big Band erklingen lässt, und der New Yorker Schlagzeuger Drori Mondlak eröffnen mit ihrer Band „Klaro“ am 5. Juni die Jazztage.

Hilden. Mehr als 2000 Musiker und 120 000 Gäste aus aller Welt haben in den vergangenen 16 Jahren die Hildener Jazztage besucht. Da klingt es logisch, wenn das Motto der 17. Jazztage „World Jazz/Jazz World“ heißt. Aus Schweden, Japan, Frankreich, Argentinien, Polen oder den USA kommen diesmal die Protagonisten, die Organisator Peter Baumgärtner für ein erneut hochklassiges Programm gewinnen konnte.

Eröffnet wird das Festival am Dienstag, 5. Juni, um 20 Uhr im Gewerbepark Süd. Dann spielt die österreichische Saxofonistin Karolina Strassmayer mit ihrer Band „Klaro“ die ersten Takte der Jazztage 2012. Strassmayer ist Mitglied der WDR Bigband und will mit Schlagzeuger Drori Mondlak, Vibrafonist Stefan Bauer und Bassist John Goldsby traditionelle Jazzstücke zeitgemäß verpacken.

„So eine lebendige Mischung haben wir selten gehabt“

Aufpassen müssen die Fans der Jazznight: Wegen der Fußball-Europameisterschaft findet das Highlight diesmal nicht samstags, sondern bereits am Freitag statt. Beim Konzert in der Stadthalle liegt der Fokus auf Instrumentalkünstlern. Aus Argentinien kommt Drummer Oscar Giunta – ein „absoluter Geheimtipp, eine Granate“, kündigt Baumgärtner an.

Gipsy-Jazz bringt Gitarrist Biréli Lagrène aus Frankreich mit. Und schließlich steht mit dem „World Percussion Ensemble“ ein Trommlertrio aus Künstlern von drei Kontinenten auf der Bühne. „So eine lebendige Mischung haben wir selten gehabt“, sagt Baumgärtner.

Neu, aber altbekannt ist die Rückkehr des Festivals auf den Warrington-Platz. Baumgärtner sieht darin ein Signal, in der Stadt präsent zu sein: „Die Jazztage kehren zurück in die City. Dadurch können wir Menschen für Jazz gewinnen, die sonst kein Konzert besucht hätten.“ Am Samstag ab 13.30 Uhr spielen erst der Wuppertaler Mickey Neher mit seiner „Monkey Party“, ehe es mit Sängerin Carmen Brown und ihrer Band, den „Elements“, heiß und funky wird.

20 Uhr, Kunstraum Gewerbepark-Süd, „Klaro“.   

19.30 Uhr, QQTec: Esra Dalfidan und „3 im roten Kreis“. 23 Uhr, Blue Note: „Late Nite Festival Band“.

15 Uhr, Park Haus Horst: Pia Fridhill und „Tango Transit“. 19 Uhr, Haus Kolksbruch: Zbigniew Nayslowski und „Haus“. 19.30 Uhr, Silo: „FrauContraBass“.

19.30 Uhr, Stadthalle: International Jazznight mit Oscar Giunta, Biréli Lagrène, „World Percussion Ensemble“.

Samstag: 13.30 Uhr, Warrington-Platz: „Mickey’s Monkey Party“. 15.30 Uhr: Carmen Brown & The Elements. Sonntag: 15 Uhr, Capio Klinik: Rafael Cortés. 16.30 Uhr: Céline Rudolph. 17 Uhr, Galerie Koenzen: Rolf Koenzen. 18 Uhr, Fabry-Museum: Gilda Razanis.

Der Festivalpass kostet 35 Euro, der Button zwölf Euro (Zutritt zu allen Konzerten außer Sonderkonzert und Jazznight), die Jazznight 28 Euro. Karten bei allen Vorverkaufsstellen und im Internet.

Neben dem QQTec-Museum und dem Silo Gottschalksmühle ist auch die Capio Klinik wieder Veranstaltungsort eines Doppelkonzertes. Am Sonntag spielt Rafael Cortés mit andalusischer Leidenschaft im Park der Klinik.

Nach ihm zeigt die Deutsch-Französin Céline Rudolph ihr Können. Sie wurde 2010 als „Beste Sängerin National“ mit dem Echo Jazz ausgezeichnet und stellt ihr Album „Salvador“ vor.

Der 104 000 Euro hohe Etat wird von Sponsoren gestützt. Unter anderem Stadt (15 000 Euro), Kultur- und Sportstiftung (17 000), Sparkasse (10 000) und Stadtmarketing (10 500) ermöglichen das Musikfest.

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