„Germany’s First Dog“ heißt ein Wettbewerb, bei dem der Erlös Tierheimen zugute kommt, und an dem auch die Hildener Einrichtung teilnimmt.

Dieser niedliche Golden Retriever-Welpe hätte bestimmt Chancen auf den Titel „Germany’s First Dog“.
Dieser niedliche Golden Retriever-Welpe hätte bestimmt Chancen auf den Titel „Germany’s First Dog“.

Dieser niedliche Golden Retriever-Welpe hätte bestimmt Chancen auf den Titel „Germany’s First Dog“.

Dieser niedliche Golden Retriever-Welpe hätte bestimmt Chancen auf den Titel „Germany’s First Dog“.

Archiv, Bild 1 von 2

Dieser niedliche Golden Retriever-Welpe hätte bestimmt Chancen auf den Titel „Germany’s First Dog“.

Hilden. Topmodels auf zwei Beinen gab es gestern – jetzt kommen die Topmodels auf vier Beinen. Unter dem Motto „Germany’s First Dog“ wird ab sofort zum zweiten Mal der hübscheste, süßeste oder vielleicht auch niedlichste Hund Deutschlands gesucht. Wer die Auszeichnung bekommt, das wird durch die Zahl der Anrufe für die angemeldeten Hunde entschieden – absolut demokratisch.

Hundehalter entscheiden, für welches Heim ihr Tier antritt

Das Besondere an dieser Aktion, die von mehrern Firmen ins Leben gerufen worden ist: Die Tierhalter treten nicht nur für sich an, sondern für eines von zwölf Tierheimen ihrer Wahl, dem auf diese Weise das Geld zugute kommt, das durch die Wahl per Telefon eingenommen wird. Für welches Heim die Halter antreten, das können sie sich aussuchen, wenn sie ihr Tier im Internet anmelden. Dort steht auch das Tierheim Hilden zur Auswahl, das durch den Wettbewerb auf eine kleine Finanzspritze hofft. Denn 80 Prozent der Einnahmen werden gleichmäßig an die teilnehmenden Tierheime verteilt – ganz gleich, woher der Sieger stammt.

„Alles was dem Tierheim zugute kommt, ist bei uns natürlich gern gesehen“, formuliert es Thomas Mielke, Leiter des Hildener Tierheims, das zum ersten Mal an dem Wettbewerb teilnimmt. „Für uns ist das auch ein toller Vertrauensbeweis, wenn wir sehen, dass sich die Menschen durch diese Aktion für unser Tierheim stark machen“, sagt Mielke. „Das freut uns natürlich sehr und zeigt, dass wir gute Arbeit leisten.“

Hildener Tierheim hofft auf viele Anmeldungen bis Ende Januar

Bislang haben schon einige hundert Halter ihre Vierbeiner angemeldet. Da wäre zum Beispiel Idefix aus Marl, der für das Tierheim in seiner Stadt antritt. Er ist ein fünf Monate Goldendoodle, der von seinem Halter als besonders kinderlieb beschrieben wird und zu seinem Namen passend mit einer Plüschfigur seines „Comic-Papas“ Obelix posiert.

Für das Tierheim Hilden treten derzeit unter anderem Luis aus Heiden, Fine aus Erkrath und Schäferhündin Gorda aus Hilden an. Nicht über alle Hunde gibt es so detailreiche Informationen, wie über Idefix. Denn um die einstellen zu können, müssen die Halter zehn Euro zahlen, von denen zwei sofort in den Spendentopf fließen. Ansonsten ist die Teilnahme aber kostenlos.

Wer seinen Vierbeiner zur Wahl antreten lassen möchte, kann ihn noch bis Ende Januar im Internet auf www.germanys-first-dog.de anmelden. Der Halter muss mindestens 18 Jahre alt sein und unter anderem auch ein Foto seines Hundes einschicken.

Anfang Februar startet die Vorrunde. Dann bekommt jeder angemeldete Hund eine Nummer und die Telefone werden freigeschaltet. Drei Monate lang kann dann jeder abstimmen und für die Hunde anrufen. Die 150 Hunde mit den meisten Stimmen qualifizieren sich für das Finale, das dann noch einmal bis Ende Mai läuft.

Zu gewinnen gibt es für die Hundebesitzer als Hauptpreis einen Aufenthalt im Seehotel Moldan, das sich besonders auf Hunde spezialisiert hat. Weitere Preise sind zum Beispiel Einkaufs- und Warengutscheine.

Thomas Mielke hofft nun, dass sich noch viele Hundehalter anmelden, die für das Hildener Tierheim antreten – den bislang treten die meisten Halter für das Tierheim in Olpe an. Doch bis zum Anmeldeschluss Ende Januar ist auch noch ein wenig Zeit. „Das wäre schon eine tolle Überraschung, wenn einer ,unserer’ Hunde die Wahl zu ,Germany’s First Dog’ gewinnt“, sagt Thomas Mielke.

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