In der Giesenheide am Hildener Kreuz baut Denecke Zahnmedizin derzeit eine zahmedizinische Klinik.

Im März 2012 soll die neue zahnmedizinische Klinik im Gewerbegebiet „Kreuz Hilden“ in der Giesenheide fertig sein. „Denecke Zahmedizin“ wird dort insgesamt 120 Arbeitsplätze einrichten.  Fotomontage: Dirk Thomé
Im März 2012 soll die neue zahnmedizinische Klinik im Gewerbegebiet „Kreuz Hilden“ in der Giesenheide fertig sein. „Denecke Zahmedizin“ wird dort insgesamt 120 Arbeitsplätze einrichten. Fotomontage: Dirk Thomé

Im März 2012 soll die neue zahnmedizinische Klinik im Gewerbegebiet „Kreuz Hilden“ in der Giesenheide fertig sein. „Denecke Zahmedizin“ wird dort insgesamt 120 Arbeitsplätze einrichten. Fotomontage: Dirk Thomé

Im März 2012 soll die neue zahnmedizinische Klinik im Gewerbegebiet „Kreuz Hilden“ in der Giesenheide fertig sein. „Denecke Zahmedizin“ wird dort insgesamt 120 Arbeitsplätze einrichten. Fotomontage: Dirk Thomé

Hilden. 6000 Quadratmeter Klinikfläche, zwei komplett verglaste Gebäudeteile mit jeweils sechs Etagen, dazu ein Parkplatz für 128 Autos und – als Bonbon – ein Kinderspielplatz samt Piratenschiff und Goldfischteich: Die Pläne, die Daniel Denecke (35) am Montag im Rathaus vorstellte, haben es in sich. Im Gewerbegebiet „Kreuz Hilden“ (vormals Giesenheide) ist der Zahnmediziner gerade dabei, nach eigenen Angaben Europas zweitgrößte Zahnklinik zu bauen. „Die ersten Erdbewegungen haben vor einer Woche begonnen“, sagt der 35-Jährige, der mit der Fertigstellung im März 2012 rechnet.

Rückendeckung bei dem millionenschweren Projekt, das der 35-Jährige allein stemmt, bekommt er von der Stadt. Sowohl der 1. Beigeordnete Norbert Danscheidt als auch der Chef der Hildener Wirtschaftsförderung, Peter Heinze, schwärmten am Montag von dem „Leuchtturmprojekt in der Giesenheide“.

Seit 2005 betreibt Denecke seine „Praxisklinik“ an der Robert-Gies-Straße. Mit einem Ein-Mann-Unternehmen fing er damals an. Zehn Zahnärzte, die im Schichtbetrieb täglich für ihre Patienten da sind, zählt die Gemeinschaftspraxis heute. „Mittlerweile sind wir dort gnadenlos überlaufen“, begründet der Jung-Unternehmer seine Ambitionen, in unmittelbarer Nähe zum Autobahnkreuz im Hildener Norden das Groß-Projekt in Angriff zu nehmen. Als Baufirma konnte er die Stuttgarter Epple GmbH gewinnen, die schon den Sparkassen-Neubau in der Innenstadt realisiert hat.

In der Klinik gibt es auch Übernachtungsmöglichkeiten

Das Leistungsspektrum, das Denecke und seine Kollegen dann anbieten, reicht von der Oralchirurgie über die Kieferorthopädie und Endodontolgie (Wurzelkanalbehandlung) bis hin zu Laserzahnmedizin und mikroskopisch unterstützten Behandlungsmethoden. Für Patienten, die länger bleiben müssen, gibt es sogar Übernachtungsmöglichkeiten.

Insgesamt werden ab April 2012 rund 120 Personen – vom klassischen Zahnarzt bis zur Sprechstundenhilfe – am Autobahnkreuz ihren Dienst aufnehmen. Eine komplette Etage – also rund 600 Quadratmeter – gehört der Kinderzahnklinik. „Damit sind wir echter Vorreiter“, sagt Denecke: „So etwas gibt es nirgendwo sonst.“ Für die Kinder ist auch der Spielplatz draußen gedacht. Schließlich solle gerade für die kleinen Patienten nie der Eindruck entstehen, sie seien in einer Klinik.

„Zentraler geht’s kaum“, heißt es in einer städtischen Broschüre über das Gewerbegebiet am Autobahnkreuz. „Hier finden Unternehmen alle entscheidenden Erfolgsfaktoren gleich in der Nähe und können – ebenso wie Kunden, Zulieferer und Mitarbeiter – immer von kurzen Wegen profitieren.“

Das Gewerbegebiet „Kreuz Hilden“ in der Giesenheide umfasst rund 168 000 Quadratmeter Fläche. Bisher residieren dort die Firmen Erkelenz (Wohnwagen, Reisemobile), Loosberg (Einrichtung und Bodenbeläge), Janssen (Transporte), Schlebusch (Hydraulik), Heuvel (Computer) und Löwen (Spielegeräte). Die Zahnklinik Denecke wird sich am Kreisverkehr zwischen Erkelenz und Löwen niederlassen.

denInvest Investment GmbH & Co. KG, Telefon 02103/3 95 72 64, info@deinvest.de

Zu 90 Prozent ist das Klinkcenter bereits vergeben – an Denecke und die Kollegen, mit denen er bisher schon kooperiert. „Was die restlichen zehn Prozent angeht, sind wir völlig offen“, sagt der 35-Jährige, der dabei weniger an weitere Zahnmediziner, sondern „nahe stehende“ Einrichtungen wie Kinder-, HNO- und Augenarzt oder Orthopäden und Physiotherapeuten denkt.

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