Musikschule lud zum Internationalen Kinderfest mit Musik, Folklore und viel Unterhaltung ein.

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Das Internationale Kinderfest der Musikschule bietet jungen Nachwuchsmusikern wie Phil Beier (10) die Möglichkeit, das Gelernte einem großen Publikum zu präsentieren.

Das Internationale Kinderfest der Musikschule bietet jungen Nachwuchsmusikern wie Phil Beier (10) die Möglichkeit, das Gelernte einem großen Publikum zu präsentieren.

Dirk Thomé

Das Internationale Kinderfest der Musikschule bietet jungen Nachwuchsmusikern wie Phil Beier (10) die Möglichkeit, das Gelernte einem großen Publikum zu präsentieren.

Hilden. Im großen Halbrund stehen Kinder und Eltern um die zwei Bühnen auf der großen Wiese am Holterhöfchen. „Alle reden heute über Klopapier, Packpapier, Krepppapier – Pa-Pa-Pa-Papier“, schallt es im Refrain von der Rampe. Viele kleine Kinder sitzen auf den Schultern ihrer Väter, um besser sehen zu können. Die Größeren bahnen sich einen Weg durch die Reihen, um überhaupt etwas sehen zu können. So voll ist es beim 9. Internationalen Kinderfest der Musikschule.

Im Mittelpunkt steht diesmal die Geschichte von Papi (Micky Klein) und Schnipsel (Kiki Hansen). Der Vater ist ein wertvoller Bogen Büttenpapier. Was aber soll aus dem kleinen Schnipsel werden? „Lesen kann ich noch nicht so richtig. Zeitung kann also nicht das Richtige sein“, sagt Schnipsel. Viel lieber will er als Popstar auf Welttournee gehen. „Dann wüsste ich auch, wo China und Ägypten liegen.“

Die Kinder des Elementarbereichs tanzen durch ferne Länder

Tänzerisch dargestellt werden die fernen Länder von den Kindern des Elementarbereichs. Der vierjährigen Pauline und ihrem gleichaltrigen Freund Levi hat die Geschichte gefallen. Mit ihren Eltern sind sie gerade erst angekommen. „Die Stimmung ist durch das schöne Wetter viel besser“, sagt Martina Herzig. Die Mutter von Pauline erinnert sich noch an das verregnete Fest im vergangenen Jahr. „Da waren wir drinnen und hatten eine viel schlechtere Sicht“, sagt sie.

Die Cousinen Sevin (5) und Evin (6) haben bei der Aufführung zwei kleine Chinesen gespielt. Dabei haben sie gelernt, was die Menschen in den verschiedenen Ländern tragen. „Wir haben Fächer, die anderen Länder haben Schwerter und Sonnenschirme“, sagt Evin. Die beiden sind in der Musikschule im Elementarbereich im zweiten Unterrichtsjahr. Ein Instrument lernen sie dort noch nicht – aber kennengelernt haben sie schon viele. „Ich weiß schon, was ich spielen will. Ich spiele Mandoline“, sagt Evin.

Das Spielmobil, das in diesem Jahr 15-jähriges Jubiläum feiert, hat wieder viele tolle Spielsachen im Gepäck. Die größte Attraktion ist die 14 Meter lange Rollenrutschbahn. Auf ihr rutschen die Kinder in blauen Kisten durch eine scharfe Kurve und über eine lange Gerade bis auf eine gepolsterte Turnmatte.

Das 9. Internationale Kinderfest ist eine Gemeinschaftsaktion der Musikschule und deren Förderverein, des Amtes für Jugend, Schule und Sport, der ausländischen Kulturvereine in Hilden und des Ballonlädchens. Die Schirmherrschaft hat Bürgermeister Horst Thiele übernommen.

Die Darbietungen auf den beiden Bühnen gestalteten unter anderem die Ensembles der Musikschule, die Caritas-Tageseinrichtung „St. Jacobus“, das „Saitenspiel“ der Theodor-Heuss-Schule sowie die Folkloregruppen „Borac“ aus Serbien und „Rancho Folclorico de Portugal de Hagen“.

Umrahmt wird die fröhliche Party von zahlreichen Pavillons mit Köstlichkeiten aus aller Herren Länder. Von serbischen Cevapcici bis türkische Weinblätter war für jeden Geschmack etwas dabei. Für passende Stimmung sorgten die folkloristischen Darbietungen der Hildener Kulturvereine „Centro Latino Tedesca“ und „Borac“ aus Serbien.

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