Es bedarf keiner Hellseherei, um einige in diesem Jahr in der Stadt anstehende Ereignisse voraussagen zu können.

Zwei Gebäude, die es am Ende des Jahres nicht mehr geben wird: Der Reichshof (links) und die Fabricius-Halle werden abgerissen.
Zwei Gebäude, die es am Ende des Jahres nicht mehr geben wird: Der Reichshof (links) und die Fabricius-Halle werden abgerissen.

Zwei Gebäude, die es am Ende des Jahres nicht mehr geben wird: Der Reichshof (links) und die Fabricius-Halle werden abgerissen.

Zwei Gebäude, die es am Ende des Jahres nicht mehr geben wird: Der Reichshof (links) und die Fabricius-Halle werden abgerissen.

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Zwei Gebäude, die es am Ende des Jahres nicht mehr geben wird: Der Reichshof (links) und die Fabricius-Halle werden abgerissen.

Hilden. Was bringt das neue Jahr? So mancher selbst ernannte Wahrsager sieht die üblichen Katastrophen auf die Menschheit zukommen. Nur vom Weltuntergang ist in diesem Jahr mal nicht die Rede. Neben der Kaffeesatzleserei gibt es aber auch handfeste Belege für kommende Ereignisse – weil der Grundstein dafür bereits im vergangenen Jahr gelegt wurde.

Die erste Änderung ist bereits in Kraft getreten: Seit dem 1.1. gelten in Hilden die neuen Gebührensätze. Die bringen vor allem eine deutliche Erhöhung beim Winterdienst. Da aber die anderen Gebühren (Straßenreinigung, Müllabfuhr, Abwasser) sinken, bleibt es in diesem Jahr in etwa bei den gleichen finanziellen Belastungen für die Hildener.

Am Warrington-Platz wird das neue Geschäftshaus eröffnet

Vorhersehbar ist auch die Eröffnung des neuen Geschäftshauses am Warrington-Platz. Im März wollen Saturn, Kaiser’s und der Adler Modemarkt ihre Türen öffnen. Zuvor wird aber noch der Warrington-Platz hergerichtet.

Am 7. Januar geht’s los. In mehreren Arbeitsabschnitten wird das alte Pflaster durch ein neues ersetzt. Radfahrer und Fußgänger müssen während der Bauarbeiten mit Behinderungen rechnen, und auch der Zulieferverkehr muss Umwege über die Mittelstraße sowie Am Kronengarten fahren.

Das Jueck wird geräumt – aber noch nicht abgerissen

Auch an der Heiligenstraße regt sich in diesem Jahr etwas: Die Jugendförderung verlässt im Frühjahr das Jueck und zieht ins Haus op de Bech an der Schwanenstraße. Das alte Jueck-Gebäude wird das Jahr wohl noch überstehen, denn die Pläne für das dort geplante Wohn- und Geschäftshaus „My Way“ sind noch nicht so weit fortgeschritten, dass dort noch in diesem Jahr gebaut werden kann.

Dafür wird voraussichtlich noch in diesem Jahr an anderer Stelle mit dem Abriss eines prägenden Gebäudes begonnen. Wahrscheinlich gegen Ende des Jahres wird der alte Reichshof verschwinden. Dort werden dann ebenfalls Neubauten für Wohnungen und Geschäfte entstehen.

Auch in der Hildener Schullandschaft wird es in diesem Jahr eine wichtige Veränderung geben: Nach den Sommerferien nimmt die neue Sekundarschule am Holterhöfchen ihren Betrieb auf – unter der Voraussetzung, dass im Frühjahr genügend Anmeldungen eingehen. Im Sommer muss das Gebäude der heutigen Wilhelm-Fabry-Realschule, in der die Sekundarschule untergebracht wird, noch saniert werden. Damit wird dann auch das Schicksal der Theodor-Heuss-Hauptschule besiegelt. Sie geht ebenfalls in die neue Sekundarschule auf. Die Schule läuft aus.

Das gleiche Schicksal hat die Albert-Schweitzer-Hauptschule am Wiedenhof schon vor Jahren ereilt. Gleichwohl steht ihr Gebäude auch in diesem Jahr wieder im Mittelpunkt. Für die Neugestaltung des Geländes wird ein Bebauungsplan aufgestellt. Nach den Sommerferien beginnt die dafür erforderliche Bürgerbeteiligung.

Zu diesem Zeitpunkt dürfte es die noch auf dem gleichen Gelände stehende alte Fabriciushalle längst nicht mehr geben. Nachdem dort Ende 2012 begonnen wurde, die asbesthaltigen Decken auszubauen, beginnt spätestens im Frühjahr der Abriss der alten Mauern.

SPD-Kanzlerkandidat ist viel in seinem Wahlkreis unterwegs

Und noch eine Vorhersage ist ohne die Fähigkeit der Hellseherei für 2013 möglich: Spätestens im Sommer beginnt auch in Hilden der Aufmarsch der Politiker. Voraussichtlich am 22. September wird ein neuer Bundestag gewählt.

Der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat in Hilden sein Wahlbüro und dürfte nach den Sommerferien verstärkt auf Stimmenfang in seinem Wahlkreis gehen. Wenn die CDU dem etwas Gleichwertiges entgegenhalten will, muss sie schon ihre amtierende Kanzlerin schicken.

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