Die Band aus Wülfrath siegt beim Wettbewerb des Kreises. Als zum Finale die Gewinnerbands nochmals auftreten, weicht die Anspannung einer ausgelassenen Feierstimmung.

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Die Musiker der Hildener Band „Pejan“ spielen seit zwei Jahren zusammen. Diesmal reichte es noch nicht für einen der ersten drei Plätze.

Die Musiker der Hildener Band „Pejan“ spielen seit zwei Jahren zusammen. Diesmal reichte es noch nicht für einen der ersten drei Plätze.

Stefan Fries

Die Musiker der Hildener Band „Pejan“ spielen seit zwei Jahren zusammen. Diesmal reichte es noch nicht für einen der ersten drei Plätze.

Hilden. "The Sound Pilots" singen ihren Eröffnungssong im dichten Nebel: "Sie ist aus Licht" heißt das Lied. Die Lightshow zuckt durch den Saal. Dann plötzlich Stille, Hektik auf der Bühne - eine Saite ist gerissen. "Die gehen ja voll ab", spottet ein Zuhörer, aber da machen die vier Langenfelder Nachwuchsmusiker schon weiter - deutsch-rockig und stimmungsvoll.

Am Samstag verfolgten 300 Zuhörer, wie die acht besten Bands beim Band-Contest des Kreises Mettmann im Jugendclub Area 51 in Hilden um die Wette spielten.

Im Saal wird konzentriert zugehört, sachte mit dem Kopf genickt. Volle Konzentration auf der Jurorenbank. Sebastian Kühn, Philipp Wilk und Thorsten Becker achten auf jede Feinheit. "Wir haben Leute ausgesucht, die Ahnung davon haben", erklärt Matthias Blume von der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) St. Konrad.

Die ganze Organisation wird von Freiwilligen der KJG gemacht - vom Garderobendienst bis zur Absicherung des Backstage-Bereichs.

Der Fan-Club von "MachLeisa" pausiert im Foyer. Eltern und Verwandte des Trios haben sich Band-Shirts übergezogen. "Es ist egal, wo wir landen", meint Jürgen Höler, Vater von Front-Mann Marcel aus Mettmann.

Die Zielgruppe umfasst auch die Großeltern

"Der Contest wird immer mehr zu einer Familienveranstaltung", findet Barbara Bußkamp, Kulturreferentin des Kreises. Die jüngeren Geschwister kämen meistens mit, die Eltern würden die Musiker zu den Auftritten fahren. "Aber einige habe ich gesehen, die eindeutig die Großeltern waren", fügt Bußkamp schmunzelnd hinzu. Dabei liegt das Alter der Zielgruppe zwischen 16 und 25 Jahren, ergänzt Alexander Hendele vom KJG-Team.

Als zum Finale die Gewinnerbands nochmals auftreten, weicht die Anspannung einer ausgelassenen Feierstimmung. "Wir können es noch gar nicht fassen", freuen sich "Toppaman".

Die Reggae-Leute aus Wülfrath holen den ersten Platz und 500 Euro Preisgeld. Den zweiten Preis bekommt "Synatic" aus Ratingen, die Rocker von "First Aid Bricks", ebenfalls aus Ratingen, schnappen sich den dritten Preis.

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