Gestaltet wurden die Seiten von Seniorenratsmitglied Udo Gerhardt. Die neu geschaltete Homepage des Seniorenrats wird kaum geklickt.

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Der Internetauftritt des Seniorenbeirats ist aktuell, wird bisher jedoch kaum genutzt.

Der Internetauftritt des Seniorenbeirats ist aktuell, wird bisher jedoch kaum genutzt.

Dirk Thomé

Der Internetauftritt des Seniorenbeirats ist aktuell, wird bisher jedoch kaum genutzt.

Erkrath. Eines der Ziele, die sich der im vergangenen Februar neu gewählte Seniorenrat der Stadt gesetzt hat, ist es, die lebenserfahrene Generation der Stadt über seine Arbeit und andere für Senioren wichtige Themen zu informieren.

Dazu wurde ein eigener Internetauftritt eingerichtet, der, kaum gestartet, schon für Gesprächsstoff sorgt. Gestaltet wurden die Seiten von Seniorenratsmitglied Udo Gerhardt. „Ich habe mehrere Wochen lang jeden Tag daran gearbeitet. Die Resonanz auf die Seiten war aber enttäuschend“, sagt Gerhardt.

Nicht einmal die Kollegen aus dem Seniorenrat hätten sich mit dem Internetauftritt beschäftigt, ganz zu schweigen von den offiziellen Stellen der Stadt, kritisiert er. Während beispielsweise der Seniorenrat in Ratingen sogar finanzielle Unterstützung von der Stadt für seine Internetaktivitäten erhalte, verweise die Stadt Erkrath nicht einmal auf das Angebot des Seniorenrats auf ihre Internetseite.

Stadt könnte Internetauftritt des Seniorenrats übernehmen

Das Thema steht auch noch aus einem zweiten Grund aktuell auf der Tagesordnung der Senioren. Weil der für die technische Abwicklung verantwortliche Anbieter die Seite im Juni einstellt, muss für die Verbreitung im Internet eine neue Lösung gefunden werden. Für Elke Josting, Vorsitzende des Gremiums, bietet das die Chance, dass der Internetauftrag doch noch über die Stadt organisiert werden könnte.

Als Grund für sie Zurückhaltung der Verwaltung nennt Uwe Krüger, der als Amtsleiter Jugend und Soziales für den Seniorenrat zuständig ist, dass das Gremium bisher noch uneinig darüber sei, ob die bestehende Internetseite für eine Veröffentlichung geeignet ist.

„Wir warten auf ein klares Zeichen und werden dann sowohl einen entsprechenden Verweis auf der Stadtseite anbringen als auch die Kosten für die Seite übernehmen“, sagt Krüger.

Wie die künftige Lösung aussehen könnte und wer die neue Seite gestalten soll, ist Thema auf der nächsten Sitzung des Seniorenrates am Donnerstag, 13. Januar, 16.30 Uhr, im Verwaltungsgebäude Kaiserhof, Bahnstraße 2.

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