Acht neue Stücke werden in Erkrath in der neuen Theatersaison gespielt: Von „Dinner für Spinner“ bis zu „Arthur und Claire“.

Dinner für Spinner von René Heinersdorff (4.v.l.).  Archiv
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Dinner für Spinner von René Heinersdorff (4.v.l.). Archiv

Erkrath. In der Stadthalle Erkrath beginnt im September die neue Theatersaison. Damit wird auf der Bühne wieder Platz für acht neue Stücke geboten. Wir stellen die Stücke von Liebesdrama bis zu den Problemen eines Multimillionärs vor.

Am Mittwoch, 20. September wird die Saison durch die Screwball-Komödie „Dinner für Spinner“ eingeläutet. In diesem Stück von René Heinersdorff laden Peter Küsenberg und seine wohlhabenden Freunde den potenziellen, peinlichen Gast Matthias Bommes, Sammler von Streichholzmodellen, zu ihrem „Dinner für Spinner“ ein, über den sie den Abend lang herziehen können. Jedoch wird sich am Ende die Frage gestellt, wer von allen wirklich der Spinner ist.

Am Mittwoch, 11. Oktober, ist das Stück „Liebeslügen oder Treue ist auch keine Lösung“ der Bestsellerautorin Ildikó von Kürti auf der Bühne zu sehen. Hier geht es um die Hausfrau Julia, Single Nathalie und Ehefrau Birgit, die in einer Szenebar über die Probleme des Da(men)seins und die Frage „Ist Fremdgehen eine Impulskontrollstörung?“ diskutieren.

Der Fachbereich Kultur führt am Mittwoch, 8. November, die Komödie „Hundewetter“ auf. Auf Grund des schlechten Wetters treffen drei Frauen, deren Leben schicksalhafter kaum sein können, in einem Café aufeinander. Durch Champagner werden die drei schnell zu einer Schicksalsgemeinschaft voller Schwäche und Illusionenzerstörung.

Der Klassiker „Drei Männer im Schnee“ von Erich Kästner wird am Mittwoch, 13. Dezember vorgestellt. Die Zuschauer erwartet eine Komödie über Schein und Sein, als der Multimillionär Tobler beim Aufenthalt in einem Hotel mit dem arbeitslosen Dr. Fritz Hagedorn vertauscht wird.

Barney Silberman fehlt nichts – bis auf die Spannung

Das neue Theater-Jahr beginnt am Mittwoch, 17. Januar, mit der Komödie „Der letzte der feurigen Liebhaber“ mit Grimme-Preisträger Martin Lindow. In diesem Stück scheint der Endvierziger Barney Silberman alles zu haben, was man für ein glückliches Leben braucht. Doch trotz alldem fehlt ihm Spannung. Somit entscheidet er sich für mehrere verbotene Liebschaften gleichzeitig voller linkischer Verführungsversuche.

Am Mittwoch, 21. Februar, wird das Stück „Arthur und Claire“ inszeniert. Arthur und Claire sehen keinen Grund mehr zu leben und planen beide ihren Suizid. Als Arthur dann im letzten Moment auf Claire im Nachbarzimmer der Sterbeklinik trifft, verwandelt sich Todessehnsucht in Hoffnung und Zweisamkeit.

Die weltweit bekannte und erfolgreiche Satire „Er ist wieder da“ nach dem Spiegelbestsellerroman von Timur Vermes findet am Mittwoch, 14. März, Platz auf der Bühne. In dieser Satire erwacht Adolf Hitler nach 66 Jahren wieder zum Leben und wird von keinem so richtig ernst genommen und wird letztendlich zum YouTube-Hit. Eine Satire über eine düstere Zeit unserer Geschichte.

Den Saisonabschluss macht die freche Komödie „Kontakte, viereinhalb Bemühungen – späteres Glück nicht auszuschließen“ am Mittwoch, 18. April. Er, frisch geschieden geht auf die Suche nach Liebe im Internet. Es bedarf viereinhalb missglückter Dates voll Humor und Lebensweisheiten, bis er mehr oder weniger zufällig auf die wahre Liebe trifft.

Einzelkarten gibt es ab 15 Euro je nach Preisklasse ab dem 11. Juli zu kaufen. Wer sich gleich mehrere Stücke anschauen möchte, kann zwischen Sechser (ab 80 Euro), Achter (ab 90 Euro) und Vierer -Schnupperpaketen (ab 50 Euro) wählen. js

erkrath.de/theater

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