Gregor Jeken erklärt den Sprung seiner Bezüge in einem Jahr um 27 Prozent.

Erkrath. Geschäftsberichte lesen sich für normale Menschen ohne Wirtschaftsstudium zwar nicht gerade wie ein Thriller – gleichwohl kann ihr Inhalt das Zeug zum Krimi haben.

Davon ging auch ein WZ-Leser aus, der darauf hinwies, dass der Aufsichtsrat die Aufstockung der Bezüge von Stadtwerke-Chef Gregor Jeken um stattliche 27 Prozent von 114 000 Euro 2010 auf 155 000 Euro im darauf folgenden Jahr beschlossen hat.

Dieser Eindruck scheint zunächst völlig richtig, denn beide Zahlen weisen die jeweiligen Geschäftsberichte als „Gesamtbezüge der Geschäftsführung“ aus. Und Jeken ist das einzige Mitglied der Geschäftsführung.

„2010 war der geldwerte Vorteil für einen Dienstwagen nicht mit drin“, begründete Jeken auf Nachfrage der WZ den Sprung seiner Bezüge. Die 155 000 Euro aus dem daraus folgenden Jahr setzten sich aus 125 000 Euro Gehalt, einem Bonus sowie der Einrechnung des geldwerten Vorteils zusammen. Jeken: „Damit verdiene ich weniger als die anderen Stadtwerke-Geschäftsführer im Kreis Mettmann.“ aram

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