Für die Umgestaltung des S-Bahnhofsgelände liegen drei Entwürfe vor. Anwohner diskutierten.

Erkrath
Drei Planungsbüros stellten im Bürgerhaus ihre Ideen zur Sanierung der Haupt-/Professor-Sudhoff-Straße vor. Die Anlieger konnten sich mit keinem Plan so richtig anfreunden.

Drei Planungsbüros stellten im Bürgerhaus ihre Ideen zur Sanierung der Haupt-/Professor-Sudhoff-Straße vor. Die Anlieger konnten sich mit keinem Plan so richtig anfreunden.

Michael Nacke

Drei Planungsbüros stellten im Bürgerhaus ihre Ideen zur Sanierung der Haupt-/Professor-Sudhoff-Straße vor. Die Anlieger konnten sich mit keinem Plan so richtig anfreunden.

Erkrath. Der S-Bahnhof in Hochdahl und seine Umgebung sollen ein neues Gesicht bekommen. Eine Umgestaltung des Geländes sowie der angrenzenden Hauptstraße und Professor-Sudhoff-Straße ist nach Angaben der Stadt notwendig. Sie hat drei Planungsbüros damit beauftragt, Konzepte zu entwickeln. Bei einer Präsentation im Bürgerhaus bekamen Anwohner und Interessierte drei Vorschläge zu sehen.

Frage nach den Kosten blieb offen

Die für die Hausbesitzer entlang der Hauptstraße drängendste Frage nach den Kosten blieb allerdings unbeantwortet. „Dazu können wir erst im Frühjahr genaue Angaben machen“, betonte Moderator Hartmut Welters und zog sich damit den Unmut von vielen Anwesenden zu. Die Anlieger sind verpflichtet, die Hälfte der Baukosten für die Umgestaltung der Haupt- sowie der Professor-Sudhoff-Straße zu tragen. Alexander Weis vom Fachbereich Planen, Umwelt und Vermessung versicherte, den Büros ein enges Kostenkorsett vorgeschrieben zu haben: „Die gesamten Ausführungskosten sollen 1,8 Millionen Euro nicht überschreiten.“ Die Vertreter aller drei Büros versicherten, diesen Rahmen nicht überschreiten zu wollen. Thomas Kißmann von RMP Landschaftsarchitekten deutete sogar an, mit 1,5 Million Brutto unter dieser Vorgabe bleiben zu können. Er stellte das schlichteste Konzept vor.

Darin sind im Wesentlichen weniger Bäume entlang der Straße, ein einfaches Mobiliar, lediglich ein neuer Anstrich für die Straßenlaternen und weniger Parkplätze vorgesehen als bei der Konkurrenz. Die Idee des Laternen-Recyclings kam beim Publikum gut an, auf pflegeintensive Bäume könnten die meisten verzichten, sie hätten lieber mehr Stellplätze. „Für uns wäre vor allem wichtig, zu wissen, wo Parkflächen wegfallen und neue entstehen“, betonte ein Anwohner. Eine genaue Antwort auf die Frage bekam er jedoch nicht.

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