Die Förderung des Projektes läuft aus.

Auf dem Dach der Sechseckschule in Trills sollte in den Osterferien des vergangenen Jahres durch die Bergische Bürgerenergiegenossenschaft (BBEG) eine sogenannte Bürger-Solaranlage entstehen. Doch bis heute ist das Dach leer geblieben – und somit fließt auch kein Solarstrom. Sehr zum Ärger der ehrenamtlichen Initiative Atomstromfreies Erkrath.

In einem offenen Brief an Bürgermeister Arno Werner beklagt deren Sprecher, Bernhard Papkalla, jetzt, dass der der fertige Vertrag zwischen der BBEG und der Stadt Erkrath nicht unterschrieben worden sei. „Wir empfinden dieses Vorgehen auch als eine herbe Absage an das ehrenamtliche Engagement in Erkrath und sehen das Vorgehen im Widerspruch zum Ratsbeschluss der Stadt Erkrath“, erklärt Papkalla. Der Rat der Stadt hatte im Juli 2011 beschlossen, dass die Verwaltung gemeinsam mit der Initiative Standorte für eine Bürgersolaranlage prüfen sollte.

Als Standort wurde dann die Sechseckschule gefunden. Warum das Projekt bisher nicht umgesetzt werden konnte, sei der Initiative schriftlich mitgeteilt worden, erklärt Bürgermeister Arno Werner. Vor der Installation der Anlage auf dem Dach der Schule stellte sich heraus, dass zunächst das Dach saniert werden müsse. Aufgrund der voraussichtlichen Sanierungskosten ließ sich nach Angaben der Stadt das Projekt dort nicht mehr realisieren.

Die Initiative Atomstromfreies Erkrath sieht das Projekt jedoch noch nicht als gescheitert an. „Das Zeitfenster zur Errichtung der Anlage ist noch nicht ganz geschlossen, da die Förderzusage bis April 2015 gilt“, so Papkalla und regt ein Gespräch mit der BBEG an. jün

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