120 Gäste kommen zum Neujahrsempfang der SPD. Es geht um Kontaktpflege.

Lokalpolitik trifft Berlin: SPD-Stadtverbandsvorsitzender Volker Teich (r.) mit stellvertretender Bürgermeisterin Edeltraud van Venrooy und MdB Peer Steinbrück.
Lokalpolitik trifft Berlin: SPD-Stadtverbandsvorsitzender Volker Teich (r.) mit stellvertretender Bürgermeisterin Edeltraud van Venrooy und MdB Peer Steinbrück.

Lokalpolitik trifft Berlin: SPD-Stadtverbandsvorsitzender Volker Teich (r.) mit stellvertretender Bürgermeisterin Edeltraud van Venrooy und MdB Peer Steinbrück.

Dirk Thomé

Lokalpolitik trifft Berlin: SPD-Stadtverbandsvorsitzender Volker Teich (r.) mit stellvertretender Bürgermeisterin Edeltraud van Venrooy und MdB Peer Steinbrück.

Hochdahl. Dichter Verkehr auf der Schildsheider Straße – an einem Sonntagvormittag fällt das auf. Eine lange Folge von Autos steuerte am Sonntag die Parkplätze im Umkreis an, während ein paar Jungen in der Wintersonne Steine auf ein Wartehäuschen warfen. In Erkraths größtem Stadtteil Hochdahl lud die SPD zum Neujahrsempfang ein.

120 Gäste aus Sport, Vereinsleben und Politik habe der Stadtverband eingeladen, sagte der Vorsitzende Volker Teich. Dem Andrang im Wintergarten des Restaurants „La Terrazza“ zufolge waren die meisten der Einladung gefolgt. Dass es ein besonders schöner Termin sei, behauptete gegenüber der WZ niemand.

Vorstände von Bürgervereinen sind gekommen, Vertreter befreundeter Parteien. Ein kleines Team vom CBT Wohnhaus St. Johannes in Alt-Erkrath ist dabei. „Wir sind gekommen, weil wir für die Senioren tätig sind“, sagte Wohnhausleiterin Andrea Roder. Die Einrichtung der katholischen „Caritas Betriebsführungs- und Trägergesellschaft“ sei unparteilich, suche Ansprechpartner in der Politik. Möglich wäre die Einführung von Bürgersprechstunden im Haus. 64 Erkrather im Alter ab 65 Jahren leben dort.

Der Redner des Vormittags, der Bundestagsabgeordnete und frühere Ministerpräsident Peer Steinbrück, erläuterte die Wichtigkeit der europäischen Integration, begründete seine Ausführungen mit Zahlen aus dem Finanzbereich.

„Was er sagt, ist logisch und fundiert“

Ob der Mann Kanzlerkandidat wird? Er wisse es nicht, sagte Hans-Jochen Gottschalk vom TuS Erkrath. Er würde es aber begrüßen: „Ich stimme mit ihm zwar nicht immer überein, aber was er sagt, ist logisch und fundiert“, sagte Gottschalk.

Gekommen sei er, weil zwischen Partei und Sportverein eine gute Zusammenarbeit bestehe: „Wir sind neutral, aber haben immer kompetente Ansprechpartner.“ Für den Verein komme es auf die Verteilung der Hallenzeiten an – die würden die Möglichkeiten begrenzen.

Mitglied müsse man in der Partei nicht unbedingt sein, sagt Marianne Söhnchen, stellvertretende Vorsitzende der SPD Hochdahl: „Hauptsache engagiert. Wir versuchen, den Kontakt zu den Aktiven herzustellen.“ Wichtige Themen der Partei für das laufende Jahr seien das Stadtentwicklungskonzept und die Stadtfinanzen. „Der Jugendbereich, und dass die Schulen genügend Geld haben, liegt mir sehr am Herzen“, sagte Söhnchen.

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