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Thome, D. (dth)

Hochdahl. Mit neun Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften – darunter auch Rettungssanitäter – rückte die Feuerwehr Erkrath am Dienstagnachmittag um 15.45 Uhr am Neanderbad an. „Eine Gasausströmung war gemeldet worden“, sagte Guido Vogt, Leiter der Feuerwehr.

„Es hätte alles sein können, Chlorgas oder normales Gas.“ Tatsächlich entpuppte sich der Vorfall aber nur als Hustenanfall: Das Schwimmbad wird derzeit saniert. Ein Fahrer war gerade dabei, in einem unterirdischen Technikkeller einen Tank mit Kieseln, Aktivkohle und Wasser leerzupumpen, als er stark zu husten begann und seine Augen anfingen zu tränen.

Der Mann wurde mit einem Rettungswagen in die Düsseldorfer Uniklinik gefahren. „Der Arbeiter hat aber wohl nur hochsensibel auf die Rückstände reagiert“, sagte Vogt. Gas habe die Feuerwehr nicht feststellen können. Sie fuhr nach einer Stunde wieder ab. sk/Foto: Dirk Thomé

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