23-Jähriger soll mit zwei Komplizen einen Erkrather Geschäftsmann bedroht haben.

Erkrath/Wuppertal. Er soll zusammen mit zwei Komplizen einen Erkrather mit einer Schusswaffe überfallen haben, um sich Zugang zu dessen Wohnung zu verschaffen und ihn zu berauben. Ab kommender Woche muss sich ein 23-jähriger Mettmanner deshalb vor dem Landgericht Wuppertal verantworten.

Die Tatbeiträge der beiden Männer sind Gegenstand weiterer Strafverfahren. Laut Anklage gegen den 23-Jährigen wählte das Trio Ende Juni 2012 das spätere Opfer aus, weil der Erkrather im Ruf stand, immer viel Bargeld zu Hause zu haben. Der Firmenchef war vor der Tat Arbeitgeber eines der angeblichen Mittäter gewesen.

Opfer sollte zur Herausgabe von Geld genötigt werden

Während des Überfalls soll einer der Drei in der Nähe in einem Auto gewartet haben. Der Angeklagte und der zweite Mittäter sollen maskiert versucht haben, ihr Opfer zur Herausgabe von Geld zu nötigen. Laut Staatsanwaltschaft stürzte der Erkrather dabei. Als er daraufhin liegenblieb, hätten die Räuber ihren Plan als gescheitert angesehen und seien geflüchtet. Die genauen Abläufe wird das Landgericht zu klären haben.

Sollte er verurteilt werden, muss der 23-Jährige mit mindestens drei Jahren Gefängnis rechnen. Bewährung ist dann ausgeschlossen.

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