Der Löschzugs I bot beim Tag der offnen Tür die Gelegenheit zum Training.

Erkrath
Unter Beobachtung der Jugendfeuerwehr und einiger Zuschauer versucht Luisa, das Feuer zu löschen.

Unter Beobachtung der Jugendfeuerwehr und einiger Zuschauer versucht Luisa, das Feuer zu löschen.

Achim Blazy

Unter Beobachtung der Jugendfeuerwehr und einiger Zuschauer versucht Luisa, das Feuer zu löschen.

Für viele Kinder ging am Donnerstag ein Traum in Erfüllung: Sie durften sich einen Tag lang wie ein echtes Mitglied der Feuerwehr fühlen, in die Fahrzeuge hineinschauen und kleine „Brände“ löschen.

Zum Tag der offenen Tür des Löschzuges I von Alt-Erkrath war das Gelände an der Ludenberger Straße gut besucht. Besonders beliebt war aber die Fahrzeugausstellung. Während die Kinder auf den Fahrersitz klettern durften, konnten die Erwachsenen viel über die Ausstattung der Fahrzeuge erfahren. Neben den aktuellen Einsatzfahrzeugen gab es auch einen historischen Wagen zu sehen. Betreut wurden die Fahrzeuge und die Spiele von den Mitgliedern des Löschzuges I und von der Jugendfeuerwehr.

„Übungen mit Feuer werden allerdings nur von den älteren Jugendlichen begleitet“, erklärte Stadtjugendfeuerwehrwart Thomas Graf. Der 17-jährige Dominik Tarkowski kümmerte sich um das Feuer, das von den Kindern gelöscht werden konnte. Er ist seit drei Jahren bei der Jugendfeuerwehr aktiv und steht kurz vor der Übernahme in den aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr.

Vorführung eines Fettbrands soll auch als Warnung dienen

„Die Feuerwehr ist wie eine Familie für mich“, erzählte er. Mit seinen Freunden lerne er alle Grundlagen, die man für spätere Aufgaben in der Feuerwehr benötigt. „Einmal im Jahr gibt es auch einen 24-Stunden-Dienst, der immer am meisten Spaß macht.“

Die erwachsenen Mitglieder der Feuerwehr demonstrierten als Höhepunkt eine Fettexplosion. „Wir erhitzen einen Liter Fett und geben ein Schnapsglas voll Wasser hinzu“, erläuterte Graf. Bei einer Fettexplosion entsteht durch das blitzartige Verdampfen des Wassers eine pilzartige Feuersäule.

„Hier draußen können wir das immer gut zeigen, aber im geschlossenen Raum kann so ein Feuerball zur Katastrophe führen“, sagte Graf.

Die Fettexplosion soll deshalb nicht nur ein Schauspiel sein, sondern die Besucher mahnen, niemals einen Fettbrand mit Wasser löschen zu wollen.

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