In Erkrath wurde Altweiber erstmals nicht in Unterfeldhaus, sondern in Alt-Erkrath gefeiert – mit Erfolg.

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Beste Stimmung herrschte bei den Jecken am Donnerstag unter der Markthalle in Erkrath.

Beste Stimmung herrschte bei den Jecken am Donnerstag unter der Markthalle in Erkrath.

Anna Schwartz

Beste Stimmung herrschte bei den Jecken am Donnerstag unter der Markthalle in Erkrath.

Erkrath. Da tanzt der Teufel mit dem Papst; die Zigeunerin mit dem Käfer und der Neandertaler gibt zu alledem noch eine Runde Berliner aus, bevor mit der Masse zur „Echte Fründe ston zesamme“ weiter geschunkelt wird – das ist Altweiber in Erkrath. Und diesmal feierten die Narren nicht in Unterfeldhaus, sondern unter der Markthalle in Alt- Erkrath – eine Premiere.

Das machte Peter Müller, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Erkrath City, die die jecke Feier mit organisierte, schon Tage vor dem jecken Donnerstag nervös. Aber Stunden später stellte er fest. „Die Anspannung ist weg, alles läuft, es macht Spaß.“

Hunderte Erkrather waren dabei

Und das sah nicht nur er so: Hunderte von Erkrather Narren ließen sich blicken. Anfänglich mussten sie zwar ein wenig warm werden, aber ab dem ersten Programmpunkt kamen sie in Fahrt. Und geschlossen schunkelten sie zu „Im Rheinland geboren, denn da gehör ich hin“, das Ralf Marquies zum Besten gab. Mittendrin feierte Andrea Lamontagne von der Erkrather Großen KG mit. „Das ist einfach eine wunderbare Stimmung hier. Ich finde den Ort auch sehr passend. Und das Wetter ist ein Traum“, sagt sie.

Nur manch junger Besucher konnte sich nicht erwärmen. „Wir starten hier unsere Feier, aber richtig los geht es dann in der Düsseldorfer Altstadt“, sagte Max von Herten (18).

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