Am Freitag eröffnete der letzte der Erkrather Weihnachtsmärkte in Unterfeldhaus.

Der Weihnachtsmarkt auf dem Neuenhausplatz war bunt gestaltet. Karin Sänger und ihr Enkel Aaron bewundern einen der Bäume.
Der Weihnachtsmarkt auf dem Neuenhausplatz war bunt gestaltet. Karin Sänger und ihr Enkel Aaron bewundern einen der Bäume.

Der Weihnachtsmarkt auf dem Neuenhausplatz war bunt gestaltet. Karin Sänger und ihr Enkel Aaron bewundern einen der Bäume.

Dietrich Janicki

Der Weihnachtsmarkt auf dem Neuenhausplatz war bunt gestaltet. Karin Sänger und ihr Enkel Aaron bewundern einen der Bäume.

Erkrath. Die Erkrather sind begeisterte Weihnachtsmarktbesucher, und so vergeht in der Adventszeit kein Wochenende ohne bunte Buden und Weihnachtsmusik. Als letzter der Stadtteile war nun Unterfeldhaus dran. Freitagabend öffnete der Markt auf dem Neuenhausplatz mit einem Konzert von „Tonkomplex“. Am ganzen Wochenende ging es dann trubelig zu: Viele Unterfeldhauser nutzten die Gelegenheit, handgemachte Weihnachtsgeschenke zu kaufen und gemeinsam einen Glühwein oder heißen Apfelsaft zu trinken. Speziell für die kleinen Besucher hatte die Werbegemeinschaft ein Kinderkarussell organisiert.

Die Beschicker zogen eine positive Bilanz des Marktes

Die Betreiber der 14 Buden zogen am Sonntag eine rundweg positive Bilanz. „Die Dekoration rund um den Markt bringt eine richtig schön weihnachtliche Atmosphäre“, sagte Sandra Güde, „das haben mir auch viele Kunden gesagt.“ Sie verkaufte selbstgemachten Schmuck, der als Geschenk für Mama oder Freundin viele Abnehmer fand.

Beliebt waren auch die kleinen Schutzengel-Anhänger. „Die sind ja auch ein schönes Mitbringsel. Mal schauen, vielleicht mache ich im nächsten Jahr dann kleine Weihnachtselfen“, so Güde.

Direkt nebenan verkaufte Katrin Kümhof weihnachtliche Holzdeko aus dem Sauerland. „Die Deko hat meine Schwester gemacht“, erzählte sie. Schönes Holz habe sie im Sauerland ja direkt vor der Haustür. Mit dem Besucheraufkommen war Kümhof sehr zufrieden. „Vor allem am Samstagnachmittag waren jede Menge Leute unterwegs“, sagte sie, „wenn es dunkel ist, ist es mit den Lichtern überall ja auch besonders schön.“

Bei Marianna Triscari, Alexandra Modling und Maren Hellfritzsch gab es Geschenke für vierbeinige Familienmitglieder: Die selbstgebackenen Hundekekse kamen gut an. Geschenke für die Zweibeiner gab es ebenfalls. Zwischen glitzernden Schneemännern und Nikoläusen aus Holz fanden sich auch kleine Schornsteinfeger. „Die kann man als Glücksbringer zu Neujahr verschenken“, sagte Modling.

Den Vereinen und Geschäftsleuten liegt viel an ihrem Markt. Nachdem Unterfeldhaus mehrere Jahre ohne Weihnachtsmarkt auskommen musste, wurde das kleine Dörfchen 2014 wiedereröffnet. „Es ist schön zu sehen, wie viele Besucher an einem Wochenende zusammenkommen“, so Britta Theisen. Die Vorsitzende des TC 82 koordinierte den Grünkohlverkauf des Tennisvereins. Dazu gab es Glögg, den schwedischen Glühwein mit Kardamom, Rum und Zimt. „Es waren aber so viele Leute da, dass unser Glögg schon am Samstag ausverkauft war“, erzählte sie. Die Alt-Erkrather hatten nach dem ersten Adventswochenende eine ähnlich gute Bilanz gezogen. „Das Lichterdorf hat sich unglaublich vergrößert, dieses Jahr waren viele Besucher da“, so Lutz Kraft von der Werbeban.de, der die Vergabe der Buden koordinierte. „Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.“ Noch nicht so viele Besucher konnte der Hochdahler Weihnachtsmarkt verzeichnen. „Aber es war ja auch das erste Mal, der Markt muss sich wohl erst noch etablieren“, sagte Kraft.

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