Die Partei bringt ein Grundstück im Bereich der Gärtnerei Mago ins Gespräch.

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Vorschlag: Ginge es nach den Grünen, kauft die Stadt dieses Grundstück an der Hochdahler Straße, um es an die Firma Schönmackers zu verpachten, damit die darauf ihren Wertstoffhof errichten kann.

Vorschlag: Ginge es nach den Grünen, kauft die Stadt dieses Grundstück an der Hochdahler Straße, um es an die Firma Schönmackers zu verpachten, damit die darauf ihren Wertstoffhof errichten kann.

Dirk Thomé

Vorschlag: Ginge es nach den Grünen, kauft die Stadt dieses Grundstück an der Hochdahler Straße, um es an die Firma Schönmackers zu verpachten, damit die darauf ihren Wertstoffhof errichten kann.

Erkrath. „Manches kommt halt über Nacht.“ So hatte Knut Matthias Ernst, Gebietsleiter bei der Firma Schönmackers, die Wiedereröffnung des Wertstoffhofes kommentiert. Überraschend hat das Unternehmen die Anlage an der Hochdahler Straße Ende Januar geschlossen – und ebenso überraschend nach einer knappen Woche wieder geöffnet. Die Wiedereröffnung war mit der Stadt vereinbart worden. Die planungsrechtlichen Bedenken, die Schönmackers zur Schließung veranlasst hatten, stehen laut Ernst aber immer noch im Raum. An anderen Stellen wird nun nach einem neuen Standort für den Wertstoffhof gesucht. „Auch nach der Wiedereröffnung muss eine dauerhafte Lösung gefunden werden“, heißt es in einer Stellungnahme der Grünen.

Ein politisches Ausschlussverfahren Peter Knitsch, deren Sprecher im Planungs-, Umwelt- und Planungsausschuss: „Die aktuell genutzte Fläche an der Neanderhöhe ist nicht nur wegen des angrenzenden Natur- und Landschaftsschutzgebietes ökologisch ungeeignet, sondern scheidet vor allem auch wegen der Eigentumsverhältnisse aus.“ Sie gehöre der Firma Schönmackers und diese sei bislang nicht zu einem Verkauf an die Stadt bereit gewesen. „Würde hier der Wertstoffhof dauerhaft angesiedelt und wie von CDU und FDP gefordert Planungsrecht geschaffen, würde sich die Stadt in die Hände dieser Firma begeben, die dann quasi mit ihrem Monopol sowohl die Gebühren für die Stadt wie auch für die Bürger bestimmen könnte“, so Knitsch weiter. Nach Meinung der Grünen muss der Wertstoffhof auf einer städtischen Fläche angesiedelt werden. Sie bringen deshalb ein von der Gärtnerei Mago an der Hochdahler Straße zum Verkauf angebotenes Grundstück ins Gespräch. Knitsch: „Dieses Grundstück liegt mindestens genauso zentral wie der jetzige Standort, ist ökologisch unbedenklich und als bereits gewerblich genutzte Fläche baurechtlich rasch genehmigungsfähig.“

Grundstückseigentümer soll verkaufsbereit sein Die Grünen haben laut eigener Aussage bereits mit dem Grundstückseigentümer gesprochen. Dieser sei bereit, mit der Stadt über eine Veräußerung der Fläche für die genannten Zwecke zu verhandeln. Die Grünen werden ihren Vorschlag in die Sitzung des Planungsausschusses am Donnerstag, 14. Februar einbringen. Dort soll über die Zukunft des Wertstoffhofes beraten werden. Aus Sicht der FDP ist die rot-grüne Rathausmehrheit für das Desaster verantwortlich. Inge Berkenbusch, Fraktionsvorsitzende der FDP: „Grüne, SPD und BmU haben jahrelang verhindert, dass auf dem Gelände ordnungsgemäße Zustände geschaffen werden konnten. Außer Kosmetik durfte der Betreiber nichts machen.“

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