Liegestühle und Sonnenschirme im Kirchenraum, dazu ein entspanntes Musikprogramm – sogar der Pfarrer erschien im Hawaiihemd.

Liegestühle und Sonnenschirme im Kirchenraum, dazu ein entspanntes Musikprogramm – sogar der Pfarrer erschien im Hawaiihemd.
Pfarrer Lutz Martini stimmt im Gottesdienst auf den Urlaub ein.

Pfarrer Lutz Martini stimmt im Gottesdienst auf den Urlaub ein.

Köhlen

Pfarrer Lutz Martini stimmt im Gottesdienst auf den Urlaub ein.

Erkrath. Mit Strohhut, Hawai-Hemd und Strandhose begrüßte Pfarrer Lutz Martini jetzt die Besucher im Gemeindezentrum Sandheide. Anlass war ein Gottesdienst in anderer Gestalt. Thema: „Reisesegen“. Eine Woche vor den großen Sommerferien war das Anliegen von Pfarrer und Vorbereitungsteam sich einzulassen auf das Thema Urlaub, Entspannung, Entschleunigung.

„Am Strand gibt es keine Steckdosen“, war eine Aussage in der Meditation. Und die Empfehlung dazu: Den Laptop kann man auch zu Hause lassen. Und den Ordner mit den unerledigten Aufgaben erst recht. Und Fazit einer perfekten Urlaubserholung ist für Pfarrer Martini die Erkenntnis: „Eigentlich bin ich ganz anders – ich komme nur so selten dazu“.

Auch die Besucher hatten sich auf die besondere Feier eingestellt und waren in legerer Kleidung erschienen. Voll war es im Kirchenraum. Gemütliche Sessel und Liegestühle mit Sonnenschirmen, Schwimmwesten und Strandliegen waren von den Küstern Gunnar Clemens (Gemeindehaus Sandheide) und Petra Kantorski (Neanderkirche und Paul Schneider Haus) herbeigeschafft worden. Entsprechend entspannt war die Atmosphäre und die Gespräche lebhaft.

Die Lieder stimmten ebenfalls ein auf das Gefühl Urlaub und Sommer. Nach dem Gottesdienst ging es einfach weiter mit dem Wohlfühl-Faktor. Kantorin Christiane Morys und ihr Mann Robert luden ein zu einem Konzert „Mit Musik im Gepäck um die Welt“. Die sympathischen Vollblutmusiker begeisterten die Zuhörer, die fast alle zum Konzert geblieben waren, mit Musik am Klavier und der E-Gitarre. Musikalische Besuche in Paris und London, in Israel und in Russland ließen die Zuhörer von vergangenen Reisen träumen. Es durfte auch gesungen werden. Von „La Cucaracha“ (Mexiko) über “My Bonnie is over the Ocean” (Schottland) bis “La Mer” wurde geschmettert, dass selbst die Passanten draußen ihre Freude hatten. gund

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