Beim „Lebendigen Adventskalender“ öffnen sich echte Türen – und Nachbarn treffen sich zum Singen und Reden.

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Punsch und Plätzchen servierte die Gastgeberin den Teilnehmern am lebendigen Adventskalender im Haus Maximilian-Weyhe-Straße Nr. 2.

Punsch und Plätzchen servierte die Gastgeberin den Teilnehmern am lebendigen Adventskalender im Haus Maximilian-Weyhe-Straße Nr. 2.

Dirk Thomé

Punsch und Plätzchen servierte die Gastgeberin den Teilnehmern am lebendigen Adventskalender im Haus Maximilian-Weyhe-Straße Nr. 2.

Erkrath. „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, hieß das Motto beim 20. Beitrag des lebendigen Adventskalenders. An der Maximilian-Weyhe-Straße war dann zwar nicht der Herr der Herrlichkeit zu Gast. Aber durch die weit geöffnete Haustür des Hauses mit der Nr. 2 waren Nachbarn in Scharen gekommen, um zusammen mit Gastgeberin Angelika Weber einen vorweihnachtlichen Abend zu feiern.

„Wir pflegen eine gute Nachbarschaft.“
Angelika Weber, Gastgeberin beim lebendigen Adventskalender

„Es war schon im vergangenen Jahr so schön. Deshalb habe ich auch in diesem Jahr gerne wieder mitgemacht“, sagte Angelika Weber. „Die Nachbarn hatten bereits nachgefragt, ob es wieder eine solche Aktion wie 2011 geben würde.“

Punkt 18 Uhr standen ein Topf mit dampfendem Punsch und Teller mit selbst gebackenen Plätzchen neben einer kleinen Krippe bereit. Etwa 20 Nachbarn waren im mit Kerzenlicht gemütlich beleuchteten Treppenhaus erschienen.

„Das ist eine schöne Abwechslung von der Adventshektik“ und „nett, wieder mal so beieinanderzustehen und zu plaudern“, lauteten die Kommentare. Aber nicht allein der aus frisch aufgebrühtem Tee, gepresstem Mandarinensaft und Grenadine-Sirup zubereitete Glühwein (Weber: „Das Rezept habe ich mir auf dem Weihnachtsmarkt in Essen abgeguckt“) lockte.

Beherzt wurde „Leise rieselt der Schnee“ gesungen. „Das passt ja ausgezeichnet zur Witterung“, sagte Angelika Weber. Auch „Wir sagen euch an den lieben Advent“ wurde gemeinsam gesungen, ein besinnliches Gedicht vorgetragen und dann „der gemütliche Teil eingeläutet“, nämlich zum lockeren Plausch übergegangen, wie die Gastgeberin sagte. „Wir pflegen eine gute Nachbarschaft.“

Und solche Aktionen, wie ein Mitvlied des lebendigen Adventskalenders zu sein, schweißt die verschworene Hausgemeinschaft noch enger zusammen.

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