47798815104_9999.jpg

NN

Wer eine Argumentation mit „Wir machen das, weil das so beschlossen ist“ beginnt, verdeutlicht damit vor allem, dass er kein faktisches Argument zu bieten hat. So wie jetzt die Bahn. Da schließt sie einen Bahnübergang und zwingt Bürgern den Weg durch eine Unterführung auf, weil das so beschlossen worden ist. Gibt es etwa auch einen Beschluss, der es der Bahn untersagt, bei ihren Planungen die Lebenswirklichkeit von Menschen zu berücksichtigen?

Wenn nicht, möge die Bahn doch bitte die folgenden, echten Argumente notieren: Menschen mit Kinderwagen und Gehhilfe haben bei Treppen ganz massive Probleme. Wer Türen schleppt, ist vom Umweg durch die Unterwelt sicherlich auch wenig begeistert. Angsträume zu schaffen und zu belassen – darin war die Bahn zudem auch schon immer stark. Siehe Haltepunkt Millrath. Warum nicht jetzt noch einen in Hochdahl addieren.

Die Bahn, Unternehmen Zukunft? So ganz bestimmt nicht.

 

Leserkommentare (4)


() Registrierte Nutzer