Geschäftsleute sind mit Abschlüssen zufrieden. Das Werben um Kunden geht weiter.

Guter Einkauf in Erkrath: Die Passage im Bavier-Center am Gerberplatz gehört dabei zu den besten, aber nicht einzigen Adressen in der Stadt.
Guter Einkauf in Erkrath: Die Passage im Bavier-Center am Gerberplatz gehört dabei zu den besten, aber nicht einzigen Adressen in der Stadt.

Guter Einkauf in Erkrath: Die Passage im Bavier-Center am Gerberplatz gehört dabei zu den besten, aber nicht einzigen Adressen in der Stadt.

Dirk Thomé

Guter Einkauf in Erkrath: Die Passage im Bavier-Center am Gerberplatz gehört dabei zu den besten, aber nicht einzigen Adressen in der Stadt.

Erkrath/Hochdahl. Es sei „sehr trubelig“ gewesen, das Jahr 2012, und vor allem die Weihnachtszeit, sagt Sarah Willwerth von der Werbegemeinschaft Hochdahler Markt. Die Buchhändlerin, die seit Jahren die Buchhandlung Weber betreibt, ist zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2012.

Vor allem E-Books hätten sich zu Weihnachten erstmalig sehr gut verkauft. „Langsam hat es sich rumgesprochen, dass es vor allem für ältere Leser praktisch ist, weil das Schriftbild vergrößert werden kann“, sagt die Einzelhändlerin.

Aktionen sollen Kundenbindung schaffen

Auch von den anderen Einzelhändlern am Hochdahler Markt seien ihr keine Beschwerden zu Ohren gekommen. Doch man lasse sich eben auch etwas einfallen, um den Kunden im Gedächtnis zu bleiben. „Wir überlegen uns über das ganze Jahr verteilt Aktionen“, sagt Willwerth. „Zum Beispiel haben wir im vergangenen Jahr den Vorlesewettbewerb für ganz Nordrhein-Westfalen ausgerichtet. Das war schon eine Ehre, als kleine ,Dorfbuchhandlung’ den Großstädten vorgezogen zu werden.“

In Alt-Erkrath sind die Händler ebenfalls zufrieden. Das Ehepaar Kaufmann, das eine Parfümerie an der Bahnstraße betreibt, fasst es kurz und prägnant zusammen: „Es war ein super Jahr. Wir sind sehr zufrieden.“

„.Es war das beste Jahr für uns seit Bestehen.“

Margret Botta, Einzelhändlerin

Ein gutes Jahr war es auch für Margret Botta, Inhaberin des Wolllädchens Strick und Stick an der Bahnstraße. Sie ist mehr als glücklich über die Umsätze von 2012. „Es war das beste Jahr für uns seit Bestehen“, sagt sie. „Das liegt sicher daran, dass Stricken wieder total en vogue ist“, sagt die Einzelhändlerin erfreut. Das Weihnachtsgeschäft setzte dann noch mal einen Umsatzschub auf.

Die Händler in Bahnstraße wünschen sich für 2013, dass das Pflaster endlich ausgebessert wird. Vor allem die Natursteinbänder am Rande der Fußgängerzone sind in die Jahre gekommen und ausgefranst. „Es sieht einfach unschön aus. Aber ich habe gehört, dass das jetzt bald gemacht wird“, ist Botta zuversichtlich.

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