MGV Sängerbund und Frauenchor Erkrath singen gemeinsam heitere Lieder.

Erkrath
Chorleiterin Elisabeth Fleger fügte die Stimmen zusammen.

Chorleiterin Elisabeth Fleger fügte die Stimmen zusammen.

Janicki

Chorleiterin Elisabeth Fleger fügte die Stimmen zusammen.

Beeindruckendes zuerst: Das Frühlingskonzert der Chöre MGV Sängerbund und Frauenchor Erkrath in der Stadthalle zeigte mit den gemeinsamen Liedvorträgen wie einem Frühlingslieder-Potpourri oder dem Chorgesang aus Zar und Zimmermann eine neue Chor-Symbiose von zwei Chören unter einer Dirigentin.

Die Chorleiterin beider Chöre Elisabeth Fleger hat es geschafft, die Frauen- und Männerstimmen stimmlich eindrucksvoll zu vereinen. Die Volkslieder-Arrangements waren witzig und spritzig. Das Stadthallen Publikum war begeistert.

Musikalisch bei jedem Konzert an die Hand genommen werden die Chorsänger von Mathias Baumeister am Klavier. Herausragend waren die Lieder- und Arien-Vorträge von James Tolksdorf, Bariton, der kurzfristig für den verhinderten Dirk Aleschus eingesprungen war. Da kam ein starker Bariton und charmanter wie temperamentvoller Schauspieler zum ersten Mal nach Erkrath und eroberte die Zuschauerherzen sofort. Er sang aus Anatevka, Oklahoma und aus Porgy and Bess.

Solosänger harmonieren mit den beiden Chören

Und zusammen mit den Chören trug er die unterhaltsame Kantatenschule, ebenfalls aus Zar und Zimmermann, vor. Zuhause ist James Tolksdorf am Landestheater in Detmold und gefragt ist seine Stimme von Leipzig bis Berlin.

Die jungen Sängerinnen Linda Hergarten (Sopran) und Anja Kullmer (Alt), die gerade ihre Masterprüfungen an der Musikhochschule Düsseldorf vorbereiten, verwöhnten das Publikum mit ihren wunderbaren Stimmen, mit ihrer unbekümmerten Bühnenpräsenz sowie mit ihrer dann wieder bescheidenen Eingliederung in den Chorgesang.

Verspielt und vergnügt sangen die jungen Frauen unter anderem das Katzenduett von Gioachino Rossini. Und dann später, anspruchs- und eindrucksvoll, den Sommernachtstraum von Felix Mendelssohn-Bartoldy. Dazu tanzten die achtjährigen Elfen Carolina und Mareile von der Musikschule Graf niedliche Zaubertänze.

Viele Vertreter von befreundeten Chören in Erkrath und Düsseldorf waren zum Frühlingskonzert in die Stadthalle gekommen. So war auch das japanische Ehepaar Tanaka unter den begeisterten Zuhörern. Als die Zuhörer von der Vorsitzenden des Frauenchors Erkrath Monika Krüger aufgefordert wurden, ein Mailied mit anzustimmen, sang Kuniko Tanaka das deutsche Volkslied auswendig. „Das haben wir in der Grundschule gelernt“, sagt sie.

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