Der Schimmelbefall der Wache wurde noch nicht beseitigt.

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Das Containerdorf der Feuerwehr an der Schimmelbuschstraße beinhaltet auch sanitäre Anlagen.

Das Containerdorf der Feuerwehr an der Schimmelbuschstraße beinhaltet auch sanitäre Anlagen.

Dirk Thomé

Das Containerdorf der Feuerwehr an der Schimmelbuschstraße beinhaltet auch sanitäre Anlagen.

Hochdahl. Zwölf Container stehen seit Ende des vergangenen Jahres den Mitgliedern der Erkrather Feuerwehr an der Schimmelbuschstraße als Ruhe- und Aufenthaltssräume zur Verfügung. Denn wie berichtet, hat sich in den Räumen der Wache Schimmel breit gemacht. Mindestens fünf Räume sind befallen.

Die Ursache für die Feuchtigkeitsschäden, die das Immobilienmanagement der Stadt seit einigen Monaten beschäftigen, stehen immer noch nicht fest. Ob es tatsächlich Baumängel an dem mehr als 40 Jahre alten Gebäude sind, die es der Feuchtigkeit aus dem Erdreich ermöglichen, aufzusteigen, ist noch nicht erwiesen. „Wir können aufgrund der Witterung keine vernünftige Untersuchung durchführen lassen“, sagte Helmuth Hentschel, Leiter des Bauaufsichtsamtes und des Bereichs Feuerwehr.

Kosten für die Sanierung wurden noch nicht ermittelt

Und nicht nur das Wetter verzögert die Sanierung, auch die noch ausstehende Verabschiedung des städtischen Haushalts 2011 wirke sich aus: Die Stadt könne die Arbeiten noch nicht ausschreiben. Und erst wenn dieses Verfahren abgeschlossen ist, will Hentschel eine verbindliche Terminplanung sowie eine Übersicht über die Kosten für das Aufstellen und Anmieten der Container sowie die Befreiung der Räume vom Schimmelpilz nennen.

Für die Kollegen der Feuerwehr bedeuten die Ersatzräume auf dem Gelände der Feuerwehr vor allem andere Laufwege. Hentschel: „Wir haben die Wache umorganisiert. Bereiche der freiwilligen Feuerwehr werden jetzt von den hauptamtliche Kräften belegt. Das ist nicht schön, aber da müssen wir jetzt durch.“

Die Funkzentrale der Feuerwehr, die nur noch bei besonderen Einsätzen, wie dem Sturm Kyrill genutzt wird, ist von den Veränderungen nicht betroffen. „Eine Leitstelle haben wir ja gar nicht mehr, seitdem wir auf die Leitstelle des Kreises Mettmann aufgeschaltet worden sind“, sagt Hentschel.

Allerdings mussten die Container untereinander und mit der Feuerwache vernetzt werden. Denn kommt von der Leitstelle aus Mettmann ein Einsatz, wird dieser über Lautsprecher in alle Räume – auch Toiletten und Duschen – übertragen.

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