Die Stadt ruft den Nachwuchs auf, Ideen für die künftige Gestaltung des Spielplatzes an der Eduard-Daelen-Straße einzureichen.

Die Stadt ruft den Nachwuchs auf, Ideen für die künftige Gestaltung des Spielplatzes an der Eduard-Daelen-Straße einzureichen.
Lisanne, Kristiano und Theodor (v.l.) haben das Bild ihres Lieblingsspielgerätes schon fertig.

Lisanne, Kristiano und Theodor (v.l.) haben das Bild ihres Lieblingsspielgerätes schon fertig.

Ralph Matzerath

Lisanne, Kristiano und Theodor (v.l.) haben das Bild ihres Lieblingsspielgerätes schon fertig.

Erkrath. Kristiano muss nicht lange überlegen. „Ich schaukel’ gerne!“, ruft der Fünfjährige. Und auch für Theodor (6) ist die Sache klar: „Ich find’ klettern gut.“ Die Kinder in Erkrath sind aufgerufen, Ideen zu sammeln. Auf dem Spielplatz an der Eduard-Daelen-Straße muss aus Sicherheitsgründen der Seilzirkus abgebaut werden. Ein Ersatz muss her. Die Stadt Erkrath bittet daher die Mädchen und Jungen in der Umgebung um ihre Ideen.

Um den Kindern in Erkrath eine Inspiration für eigene Ideen zu geben hat sich in der katholischen Kindertagesstätte St. Franziskus ein kleiner Expertenrat gebildet. Natürlich werden auch seine Mitglieder an dem Malwettbewerb teilnehmen. Neben Theodor und Kristiano sind das Lisanne (5), Lenny (6), Amelie (6) und Ben (5). Den Spielplatz an der Eduard-Daelen-Straße kennen sie. „Das ist doch der mit der breiten Rutsche“, sagt Lisanne. Richtig. Und was könnte darauf nun Platz finden? Eine Kletterburg, findet Ben. Wie groß muss die sein? „Noch größer!“, ruft Ben, als die Reporterin ihre Arme über den Kopf hinweg streckt. Und zur einen Seite muss eine Wackelbrücke, zur anderen Seite eine Leiter führen.

Theodor ist für die Idee einer Kletterburg durchaus zu begeistern, schwärmt mittlerweile aber auch von einem Baumhaus. „Und zwar so eins, auf das man durch das Innere des Baumstamms hinaufklettern kann“, erklärt er. Alle Achtung. Die Mädchen greifen die Idee von Kristiano auf. Eine Nestschaukel wäre schön, in der gleich mehrere Kinder Platz haben. „Oder ein Rohr, auf dem man zu Dritt schaukeln kann“, ergänzt Amelie. Und Lenny? Der fackelt nicht lange. Er fängt umgehend an zu malen.

Nach Angaben von Maria Steinmetz, stellvertretende Sprecherin der Stadt, gibt es in Erkrath 58 öffentliche Spielbereiche auf Spielplätzen und Schulhöfen – „wobei es sowohl Spielplätze für kleinere Kinder als auch für größere Kinder und Jugendliche gibt“, erläutert sie. Zudem gibt es noch zwölf Bolzplätze. Zurzeit gibt es in der Stadtverwaltung zwei Spielplatzbeauftragte. Ein Dritter wird momentan noch gesucht. Die Spielplatzbeauftragten kümmern sich um Kontrollen, Wartung, Reparatur, den Ein- und Ausbau und die Montage von Spielgeräten sowie um die Reinigung und Instandhaltung der Spielflächen. Darüber hinaus sind auch in Erkrath Spielplatzpaten engagiert. Die Stadt Erkrath weist darauf hin, dass sie die Ideen der Kinder wahrscheinlich nicht eins zu eins wird umsetzen können. „Aber sie werden uns auf jeden Fall zur Inspiration dienen“, versichert Steinmetz.

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