Ein Kommentar von Arnulf Ramcke.
Ein Kommentar von Arnulf Ramcke.

Ein Kommentar von Arnulf Ramcke.

Ein Kommentar von Arnulf Ramcke.

Ob die Öffnung der Bahnstraße für den Autoverkehr Sinn ergibt, ist der Stoff, über den Kunden, Kaufleute und Verkehrsexperten beraten sollten. Keiner Fachexpertise bedarf jedoch die Feststellung, dass die späten 1980er-Jahre nicht in die Gegenwart transformiert werden können.

Damals gab es noch nicht den Aldi- oder Penny-Markt, der zurzeit gebaut wird. Die Notwendigkeit, schwere Einkäufe wie Getränke und Lebensmittel möglich nahe vom Kofferraum entfernt einkaufen zu können, war damals ungleich größer. Heute verfügt Erkrath rund um den Bereich der Fußgängerzone über ausreichend Parkplätze, um zu Fuß in die für den Durchgangsverkehr gesperrte Innenstadt gehen zu können. Dort ist das Tragen schwerer Lasten nach dem Einkauf längst kein Thema mehr. An Backwaren und Parfümerieartikel heben sich Kunden keinen Bruch.

Trotzdem ist es mehr als eine kurze Überlegung wert, Erkraths wenig attraktive Interpretation von Fußgängerzone zu beenden: Stadtplanerisch böte diese Variante die Möglichkeit, die Verkehrsführung zu verschlanken.

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