Kandidat zurrt erste Ziele für seine Politik fest.

Am 13. September fällt die Entscheidung. Sehr wahrscheinlich gibt es ein Kopf-an-Kopfrennen bei der Bürgermeisterwahl: zwischen dem Juristen Christoph Schultz (33) von der CDU und dem Berufspolitiker Detlef Ehlert (55), langjähriger SPD-Fraktionschef.

Stadt muss wieder finanziell gut aufgestellt sein

Detlef Ehlert musste zum ersten Mal in seiner Partei eine Schlappe hinnehmen, als der Ortsverein Hochdahl für ihn völlig unerwartet im vorigen Jahr auf einmal mit SPD-Ratsfrau Sabine Lahnstein ins Rennen gehen wollte. Mit 66 zu 36 Stimmen setzte er sich schließlich gegen seine Kontrahentin durch.

Gestern nun beim Neujahrsempfang zurrte Ehlert einige seiner Ziele fest, die er im Fall des Wahlsieges für die Erkrather durchsetzen will. „Die Stärkung der Wirtschaftskraft hat große Priorität“, sagte Ehlert, „denn nur wenn die Stadt finanziell einen Freiheitsgrad erreicht, können wir andere Ziele realisieren.“ Eines davon ist die überfällige Instandsetzung der Schulen. Dennoch, so betonte er, dürfe Erkrath keine wirtschaftshörige Politik betreiben.

Mit den Bürgern über Sorgen in Sachen Mobilfunk sprechen

Er sprach sich klar für das Cleverfeld aus, wo die Feuerwehrwache eingerichtet werden soll. In Angriff genommen werden soll zudem das Mobilfunkkonzept, welches die Standorte der Masten regelt. Nach Ehlerts Einschätzung ist dieses Konzept überholt. Die Versorgungsqualität vor allem in Hochdahl ist unzureichend, gleichzeitig bewegen viele Bürger Ängste um Strahlenbelastung. „Hier werden wir ein Gespräch mit den Menschen suchen“, erklärte er.

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