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Ein Kommentar von Arnulf Ramcke.

Ein Kommentar von Arnulf Ramcke.

Ein Kommentar von Arnulf Ramcke.

Es gibt in Erkrath Parteien, und es gibt einen Bürgerverein Hochdahl. Ihre Wege kreuzen sich, ihre Ziele sind häufig ähnlich, ihre Motivation hingegen ist grundverschieden: Die Mitglieder des Bürgervereins sind in des Wortes tiefster Bedeutung das, was sie im Vereinsnamen tragen: Sie sind Bürger, keine Politiker.

Wo keine faulen Kompromisse gefunden werden müssen, um Mehrheiten zu erlangen und keinem Wähler geschmeichelt werden muss, um sich dessen Stimme zu versichern, geht es nahezu ausschließlich um die Sache.

Der Bürgerverein Hochdahl hat sich in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder als Anwalt des größten Stadtteils zu Wort gemeldet. Es gab Zeiten, da klang die Stimme zwar etwas dünn, in anderen Phasen – wie zum Beispiel in den Protestjahren wegen des Lärms an der Hauptstraße – tönte sie umso lauter.

Unter ihrem aktuellen Vorsitzenden Friedrich Faber, der seit rund drei Jahren im Amt ist, mischt sich der Verein wieder verstärkt ein. Sei es beim Flüsterasphalt für die Autobahn, bei der Unterführung am Bahnhof Hochdahl oder beim Konzept für die Stadtentwicklung. Hochdahls Bürger haben wieder ihre Stimme erhoben.

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