Ab Ostern hat die Einrichtung Platz für zwei neue Gruppen mit je neun Kindern.

Ab Ostern hat die Einrichtung Platz für zwei neue Gruppen mit je neun Kindern.
„Rappelkiste“-Gründerinnen Astrid Berger (l.) und Nadine Tiedemann schaffen mehr Platz für Kinder.

„Rappelkiste“-Gründerinnen Astrid Berger (l.) und Nadine Tiedemann schaffen mehr Platz für Kinder.

Dietrich Janicki

„Rappelkiste“-Gründerinnen Astrid Berger (l.) und Nadine Tiedemann schaffen mehr Platz für Kinder.

Erkrath. 2015 hat die U3-Großtagespflege an der Stahlenhauser Straße in Hochdahl, die Kinder im Alter von null bis drei Jahren betreut, bereits 40 Quadratmeter hinzu gewonnen – durch den Abriss einer Wand und die Verbindung mit einem ungenutzten Raum, der einmal ein Büro war. Noch mehr Platz also für die neun Kinder, die dort von zwei Tagesmüttern betreut werden. Jetzt bekommt die Einrichtung sogar eine Dependance: Nur wenige Meter entfernt in einem schon seit Jahren leerstehendem Sparkassen-Gebäude soll ab Ostern 2017 Platz für zwei weitere Rappelkisten-Gruppen mit jeweils neun Kindern und zwei Tagesmüttern sein.

Die Rappelkiste hat sich Zuschüsse vom Bund sichern können

Die Arbeiten sind bereits in vollem Gange, erzählt Rappelkisten-Gründerin Astrid Berger. Der Vermieter, die Wohnungsgesellschaft WSG, habe ihrem Plan ohne zu zögern zugestimmt, seither werde hinter den Plastikplanen gewirbelt. Denn um aus einem ehemaligen Sparkassengebäude eine U3-taugliche Betreuungseinrichtung zu machen, ist eine Kernsanierung nötig. Die gesamte Fensterfront wird erneuert und es müssen komplett neue, kleinkindertaugliche Sanitäranlagen installiert werden.

Keine preiswerte Angelegenheit, aber Astrid Berger und ihre Mitstreiterinnen – die Rappelkiste ist mittlerweile eine GbR, eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts – haben sich dafür Zuschüsse vom Bund sichern können.

Am 1. April soll es mit der ersten Gruppe losgehen, eine weitere wird im Herbst an den Start gehen. Es sind auch schon fast alle Plätze belegt, die Nachfrage sei eben groß, sagt Astrid Berger. „Ein Grund sind die geburtenstarken Jahrgänge, mit denen wir jetzt konfrontiert werden. Außerdem ziehen viele Eltern einfach eine familiäre Betreuung vor, und die finden sie bei uns. Da haben uns über die Jahre einen sehr guten Ruf erarbeitet.“ Die Rappelkisten-Gruppen werden sich dann künftig auf dem Spielplatz Tannenstraße, dessen Pate die Einrichtung ist, treffen. Und auch mit dem benachbarten Roncalli-Kindergarten soll kooperiert werden, etwa in Form von Festen und Schnuppervormittagen für U3-Kinder, die dann schon einmal die Strukturen eines Kindergartens kennenlernen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer